{"id":1243,"date":"2024-06-24T13:28:29","date_gmt":"2024-06-24T11:28:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.yogalini.de\/blog\/?p=1243"},"modified":"2024-09-25T18:33:02","modified_gmt":"2024-09-25T16:33:02","slug":"wieso-kann-ich-nicht-real-und-verkoerpert-sein-was-ich-bin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.yogalini.de\/blog\/2024\/06\/24\/wieso-kann-ich-nicht-real-und-verkoerpert-sein-was-ich-bin\/","title":{"rendered":"Wieso kann ich nicht real und verk\u00f6rpert sein, was ich bin?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.yogalini.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/child-1477719_1280.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"660\" height=\"440\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.yogalini.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/child-1477719_1280.jpg?resize=660%2C440\" alt=\"\" class=\"wp-image-1244\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.yogalini.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/child-1477719_1280.jpg?resize=1024%2C683 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.yogalini.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/child-1477719_1280.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.yogalini.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/child-1477719_1280.jpg?resize=768%2C512 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.yogalini.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/child-1477719_1280.jpg?w=1280 1280w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wieso entscheiden wir uns immer wieder f\u00fcr etwas, von dem wir bereits wissen, dass es uns nicht gut tut?<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso ist es immer wieder nicht m\u00f6glich, aus dem Hamsterrad auszutreten, f\u00fcr einen Augenblick still zu werden und schlie\u00dflich von dort aus lebendig und verk\u00f6rpert zu antworten, anstatt aus unseren gewohnten und manchmal wirklich zerst\u00f6rerischen Mustern heraus?<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, es ist m\u00f6glich, dass wir uns aus unserer urspr\u00fcnglichen Verbundenheit heraus verk\u00f6rpern. Dazu muss unser Standing jedoch wirklich auf diesem Boden wurzeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Es h\u00f6rt sich vielleicht verr\u00fcckt an, aber in dieser Realit\u00e4t hier kreuzen sich tats\u00e4chlich zwei ganz unterschiedliche Weisen Form anzunehmen: Eine, die wir zwar gewohnt sind, die unserem Wesen jedoch nicht wirklich entspricht. Und eine weitere, die unsere urspr\u00fcngliche Ganzheit verk\u00f6rpern w\u00fcrde. Zu dieser Art des Form-Annehmens haben wir jedoch oft keinen Zugang, weil sich wie ein k\u00fcnstlicher Vorhang \u00fcber unseren direkten Zugang zur Welt gelegt hat. \u00dcbrig geblieben sind k\u00fcnstliche, tote Bilder und Ideen im Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade weil diese mittlerweile gewohnte Art sich zu verk\u00f6rpern unserem Wesen meist nicht wirklich entspricht, hadern wir immer wieder mit uns selbst und mit dem, was hier Form annimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Hadern liegt unter anderem daran, dass die gewohnte Weise des Form-Annehmens tats\u00e4chlich eine k\u00fcnstliche Komponente hat. Sie besteht zumindest zum Teil aus k\u00fcnstlichen Bildern und Vorstellungen, an denen wir uns selbst messen und an Hand derer wir versuchen, unser Bestes zu geben. Dummerweise ist dieses &#8222;Beste&#8220; in der Regel eine k\u00fcnstliche Form vom &#8222;Besten&#8220;, eine Art Abziehbild und nicht das, was aus der Perspektive der urspr\u00fcnglichen Lebendigkeit und nat\u00fcrlichen Verbundenheit wirklich das Beste &#8211; f\u00fcr alle &#8211; w\u00e4re. Den Abziehbildern fehlt einfach die spontane Lebendigkeit und die urspr\u00fcngliche Verbundenheit mit dem Leben selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch existieren diese k\u00fcnstlichen Bilder &#8211; auf gewisse Weise von uns selbst unbemerkt &#8211; <strong>IN <\/strong>uns. Denn sie sind Teil unseres k\u00fcnstlichen Ichs, Teil unseres spirituellen Ichs, Teil unseres politischen Ichs, Teil unseres famili\u00e4ren Ichs, usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich sind wir auch politisch, famili\u00e4r und spirituell. Aber wir leben nicht in und durch die gewohnte Brille verschiedener Bilder und Vor-Stellungen. Urspr\u00fcnglich sind wir anstrengungslos verbunden. Mit uns selbst und mit der Gesamtheit der lebendigen Natur. Das hei\u00dft: Wir f\u00fchlen einander, ohne dass wir ein Bild voneinander haben und vorallem ohne k\u00fcnstliche Vorstellungen von &#8222;richtig&#8220; und &#8222;falsch&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne k\u00fcnstliche Vorstellungen von &#8222;richtig&#8220; und &#8222;falsch&#8220; ist keinesfalls alles beliebig oder alles erlaubt. Es herrschen ganz nat\u00fcrliche Gesetze, die immer wirken und die es auch erm\u00f6glichen, sich auf bestimmte Regeln zu einigen. Diese Kraft oder nat\u00fcrliche Macht ist etwas vollkommen anderes als eine Macht, die auf k\u00fcnstlichen Werten basiert.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wir kennen diese nat\u00fcrliche Macht. Denn es ist unsere urspr\u00fcngliche Macht. Es ist die Macht der Liebe. Nicht die k\u00fcnstliche Macht der Vorstellung von Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Die nat\u00fcrliche Macht wirkt auch aktuell. Sie wirkt trotz der k\u00fcnstlichen Realit\u00e4t, die sich wie ein Vorhang \u00fcber alles nat\u00fcrlich Verbundene hin\u00fcbergelegt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die k\u00fcnstliche Realit\u00e4t wirkt in unserem eigenen Verstand, in unseren Emotionen, sie wirkt in unserem K\u00f6rper und sie wirkt in den Dingen, die uns im Au\u00dfen begegnen. Sie wirkt in den Kriegen, den Gesetzen und den scheinbaren &#8222;Normalit\u00e4ten&#8220;, die nicht aus der urspr\u00fcnglichen Verbundenheit und nicht der urspr\u00fcnglichen Natur entstammen. Aber es ist wirklich gleichzeitig. Gleichzeitig mit der k\u00fcnstlichen Realit\u00e4t wirkt auch die nat\u00fcrliche Macht. Es ist wie ein Geflecht, was eigentlich nicht zusammen passt. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Augen der k\u00fcnstlichen Person bemerken wir nicht wie die urspr\u00fcngliche Macht, das lebendige Feuer, wirkt. Denn es wirkt tats\u00e4chlich auch in dem Augenblick, in dem du glaubst, dich selbst verloren zu haben und es nicht gut zu machen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das, was du bist, ist so viel mehr, als das, was du wahrnimmst. <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist tats\u00e4chlich unser nat\u00fcrliches Verm\u00f6gen, unsere ganze lebendige und nat\u00fcrliche Kraft physisch hier zu realisieren. IN unserem Alltag. Mit jedem Wort das wir sagen, mit jedem Schweigen, mit jeder Handlung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie das geht? <\/strong>Es geht, wenn wir auf dem Boden des lebendigen Feldes auftauchen und nicht mehr in erster Linie durch die k\u00fcnstliche Brille des k\u00fcnstlichen Feldes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie tauchen wir auf dem Boden des lebendigen Feldes auf?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist in der Tat eine Art Entscheidung, die wir wieder und wieder treffen. In unserem Alltag. W\u00e4hrend wir denken, f\u00fchlen und irgendetwas tun. Die Sp\u00fclmaschine ausr\u00e4umen oder ein Gespr\u00e4ch f\u00fchren. Pl\u00f6tzlich antworten wir nicht mehr den k\u00fcnstlichen Angeboten in uns, sondern sind eingeschwungen auf ein anderes Feld. Es ist eine Art Frequenzwechsel. Als w\u00fcrdest du deine innere Antenne auf ein anderes Signal ausrichten. Auf dein eigenes, urspr\u00fcngliches Signal. Dieses Signal ist bereits verbunden mit der Natur selbst und dadurch mit allem, was lebendig pulsiert. Von hier aus erscheinen die k\u00fcnstlichen Angebote weniger attraktiv, w\u00e4hrend dein Pur-Sein und dein nat\u00fcrliches Verbundensein mehr in den Vordergrund tritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dem Leben wirklich aus uns selbst heraus antworten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir herausfinden wer oder was wir wirklich sind &#8211; und was wir nicht sind. Dieses Herausfinden muss lebendig geschehen, physisch, im Tun, in deinem Alltagserleben, ganz individuell dort wo du stehst und dich bewegst. Bleibt dein Herausfinden lediglich ein Wissen, was du dir angeeignet hast, aber nicht lebst, wird dieses Wissen sehr schnell zu einem toten Abziehbild und kann nicht mehr wirken. Es kann sich nicht verk\u00f6rpern. <\/p>\n\n\n\n<p>In der k\u00fcnstlichen Realit\u00e4t scheint Wissen eine geringe Wirksamkeit zu haben, aber in der wilden Lebendigkeit, die dein urspr\u00fcngliches Zuhause ist, verpufft es. Das, was eben noch galt, ist bereits weitergeflossen. Du kannst da nicht stehen bleiben. Das, was du. bist, ist kein Res\u00fcmee. Das, was du bist, ist auch kein &#8222;Erfolgsplan&#8220;. Das, was du bist, ist bereits vollkommen verbunden und es ist absolut bewegt. Du kannst das selbst f\u00fcr dich herausfinden und vorallem kannst du beginnen mehr und meh ausschlie\u00dflich auf diesem lebendigen Boden aufzutauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich damit meine, kannst du unter anderem in meinem Buch &#8222;<strong>Mein Leben in Yogahaltungen &#8211; Reise in dein eigenes Selbst<\/strong>&#8220; nachlesen &#8211; und im Lesen auch f\u00fcr dich selbst erforschen. Denn mein Buch ist eigentlich eine Forschungsreise durch deinen eigenen Dschungel.<\/p>\n\n\n\n<p>Desweiteren gibt es das frei zug\u00e4ngliche, nat\u00fcrlichen Kl\u00e4rungsfeld <strong>WORK WITH ME<\/strong> (von dem auch dieser Text hier ein Teil ist). Auf meiner Website erf\u00e4hrst du mehr \u00fcber diesen Raum und dort findest du neben verschiedenen Yogastunden auch die Groundies (Audios), die dich darin unterst\u00fctzen, dich durch deinen eigenen Dschungel zu bewegen, ohne deine Kraft an etwas K\u00fcnstliches abzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt au\u00dferdem Unterst\u00fctzung wie du bereits am Morgen deine freie, nat\u00fcrlich verbundene Lebendigkeit aktivierst. <\/p>\n\n\n\n<p>Mehr zu diesem nat\u00fcrlichen Raum findet du hier: <a href=\"http:\/\/www.teck-yoga.de\/\" title=\"\">http:\/\/www.teck-yoga.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem der Link zu einem der letzten Live-Chats \u00fcber Jetzt-TV:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" width=\"660\" height=\"372\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/h2gxHKC3-dM?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;start=80&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn du in der N\u00e4he von Kirchheim unter Teck lebst, ist es auch m\u00f6glich in meine offenen Yogastunden zu kommen. Dort wirst du immer in deiner ganzen lebendigen Kraft und Einzigartigkeit angesprochen und kannst in deinem eigenen Tempo damit beginnen, deinen eigenen K\u00f6rper mehr und mehr zu bewohnen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieso entscheiden wir uns immer wieder f\u00fcr etwas, von dem wir bereits wissen, dass es uns nicht gut tut? 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