Einander zu berühren ist etwas anderes, als die selbe Meinung zu haben…

Im Alltag überwiegt meist das Beschäftigt-Sein im Außen. Die Dinge überschlagen sich und vieles läuft in Automatismen ab.

Wenn wir dann zur Ruhe kommen und vielleicht auch mal alleine mit uns selbst sind, hören wir unsere Gedanken zum ersten Mal bewusst.

Aber oft bleiben wir dann auch hier: In unseren Gedanken.

Wir fragen uns nicht, sind das wirklich MEINE Gedanken?

Ist das wirklich wahr, dass ich so oder so denke?

Wir glauben unseren Gedanken meist unhinterfragt, obgleich viele dieser Gedanken tatsächlich konditionierte Programme sind, die manchmal sogar gegen uns selbst arbeiten.

Wenn wir dann aber mit einem Gegenüber in Kontakt kommen, dreht sich etwas.

Das Gegenüber wirkt nicht nur wie ein Spiegel, es läd uns auch ein, einander auf eine andere Weise, als nur durch Worte, zu begegnen:

Nämlich körperlich!

Wir fühlen einander.

Wir können uns gegenseitig in der Gegenwärtigkeit dieses Augenblickes berühren.

Nicht nur indem sich unsere Körper berühren, wir können die Präsenz des anderen spüren – auch wenn wir uns körperlich nicht berühren.

Wir spüren die Stimmung des Gegenübers. Denn alle Menschen schwingen auf der gleichen lebendigen Frequenz. Das ist unsere Urfrequenz. Hier sind wir schon, noch bevor wir das erste Wort sprechen können. Das ist auch der Grund, warum Eltern ihre Kinder wortlos verstehen – zumindest wenn sie sich nach den ersten Wochen aufeinander eingeschwungen haben – und wenn sie nicht vollkommen im Denken stecken bleiben.

Genau DANACH fragt das Leben:

Was bist du ursprünglich?

Wenn wir diese „Frequenz“ wieder entdecken, dann bekommen wir ganz neue Antworten auf unsere Fragen. Keine Wort-Gedanken-Antworten. Aber etwas, dass uns sehr, sehr nah ist und dass wir eindeutig und direkt verstehen.

Es ist die Qualität des Mit-Fühlens und der Freude. Wir wissen dann einfach was zu tun ist. Und wir haben auch genug Kraft, um genau das zu tun, was eben nur wir selbst tun können. Niemand kann das für uns tun, was eben nur wir selbst tun können. Ganz einfach, weil du DU bist.

Wenn wir also in Beziehung miteinander treten, haben wir immer diese beiden Möglichkeiten. Entweder wir bleiben im Verstand und checken einfach nur ab, ob wir dieselbe Meinung haben. Möglicherweise diskutieren wir auch und versuchen uns dadurch irgendwo zu finden – dann bleiben wir jedoch weiterhin auf der Ebene des Denkens.

Oder:

Wir beginnen uns SELBST – und damit immer auch das Gegenüber – zu FÜHLEN!

Wir spüren in die Atmosphäre hinein. In unseren Körper. In unseren Atem.

Wir schauen in die Augen des Gegenüber – und wir werden uns bewusst, dass es auch unsere Augen sind.

Wir spüren den Atem des Gegenübers und erlauben uns SELBST – und dem Gegenüber- einfach zu SEIN.

So wie wir gerade sind.

Mit genau diesem Gefühl jetzt.

Mit genau diesem Erleben, jetzt.

Dieses Körpergefühl, jetzt.

Vielleicht halten wir die Hand des anderen: Wir halten diese andere Hand und wir werden gehalten.

Vielleicht umarmen wir uns auch: Wir umarmen das Gegenüber und wir werden umarmt.

Wir fühlen unseren Atem – und den Atem des anderen.

Dafür braucht es keine Worte und es ist doch so, so viel näher, als jedes Wort es jemals sein könnte.

Und plötzlich sind wir ganz HIER.

Genau DIESES Erleben jetzt.

Das ist ursprünglich Menschlich.

Diese Art der Begegnung.

Damit haben wir ganz natürlich auch in der Yoga-Woche im Soami gespielt und geforscht. Ich komme gerade zurück und bin noch immer ganz gerührt. Was für eine nährende Woche. Hier ein paar Eindrücke:

Nächstes Jahr wieder:

Silvia und ich zusammen im Soami in Kärnten am Millstätter See. Eine Woche YOGA Retreat. Vom 24.-31.07.

Vielleicht magst du mit dabei sein?

Melde dich gerne unter: verena@yogalini.de

Oder schau auf meine Website: http://www.teck-yoga.de/1%20Yoga%20Stille%20Retreat.html

Hier findest du ein paar Infos über das Soami: https://www.soami.at/de

Trauma und schlechte Gefühle

Wie kann es sein, dass wir Schöpfer*in unserer Realität sein sollen, während wir uns gleichzeitig immer wieder so gefangen fühlen, in scheinbar zufälligen Situationen, die wir ziemlich sicher nicht so kreieren würden?

Wie kann es sein, dass wie Schöpfer*in unserer Realität sein sollen, während es offensichtlich die unterschiedlichsten (Macht-)Strukturen gibt, mit denen wir ja ganz bestimmte Richtungen gelegt werden?

Ich möchte dir ein Beispiel für eine ganz alltägliche Situation geben. Einmal in der Form, wie es „gewöhnlich“ abläuft und danach, wo die Tür für LEBENDIGKEIT ist.

Stell die folgende Situation vor:

Du sitzt mit deinen Kindern (oder Freunden, Verwandten) zusammen an einem Tisch und plötzlich geht es hoch her. Irgendjemand vertritt irgendeine Meinung, der du keinesfalls zustimmen kannst oder verhält sich offensichtlich respektlos. Irgend so etwas in der Art.

Gewöhnlich laufen direkt (wie angeschaltet) von allen Beteiligten, die jeweils persönlichen Muster ab. Je nach Konditionierung und Persönlichkeit, versuchen wir zu vermitteln, weil wir diese Situation als „ungut“ wahrnehmen. Oder wir verteidigen eine bestimmte Meinung oder Person, weil wir glauben, diese hätte es besonders nötig. Je nachdem, wie die Situation ausgeht, fühlen wir uns am Ende entweder persönlich missverstanden und vielleicht sogar verletzt, rätseln dann meistens noch eine ganze Weile an unserem eigenen Verhalten herum oder vielleicht fühlen wir uns sogar als diejenige, die die Situation gut gemeistert hat und alles mehr oder weniger in die „richtigen“ Bahnen gelenkt hat.

In beiden Fällen sind wir (und alle anderen) zu 99% den eigenen Programmen ausgeliefert. Wir haben unsere persönlichen Toleranzgrenzen, unsere eigenen wunden Punkte und unsere Standpunkte (Meinungen, Richtungen, Tendenzen). Wir haben eine Vorstellung von „liebevoll“, „gerecht“ und „ungerecht“, „respektvoll“, „stark“, „schwach“ und so weiter.

Meistens glauben wir von uns selbst dennoch „fehlerhaft“ zu sein und somit arbeiten wir beständig an uns selbst. Wir sind also alleine dadurch schon ziemlich beschäftigt. Selbst wenn wir an diesem Tag alles andere (persönlicher Job, Haushalt, Termine, etc.) mal weglassen.

In der gerade beschriebenen Situation gibt es kaum Kreativität und auch kaum Schöpferpotential. Wir könnten zwar darüber nachdenken, wie wir selbst (oder jemand anderes) THEORETISCH anders hätte handeln können. Das ist jedoch lediglich ein Gedankenspiel – eine weitere „Ablenkung“ und „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ für die Person.

In Wirklichkeit war es einfach wie es war.

Und es hätte auch nicht wirklich anders sein können. Denn jede Person hatte genau zu diesem Zeitpunkt genau die Muße, die sie hatte, genau das Energielevel, das sie hatte, genau das Maß an Geduld, was da war und genau die Meinung, die gerade Form annahm.

Natürlich können wir versuchen, unsere eigenen Programme und Muster ein bisschen zu „tunen“, aufzubessern, zu heilen und so weiter. Das passiert ja auch. Dennoch bleibt es dabei. Die Kreativität und vorallem die echte, spürbare, berührbare Lebendigkeit, ist – selbst wenn es Zuhause laut und wild wird – so lange eingeschränkt, wie wir uns verstehen, als diese gelernten und immer wieder neu etablierten Muster der Persönlichkeit.

Aber JA. Es gibt die Möglichkeit, die gleiche Situation aus einer anderen Frequenz heraus zu erleben. Real zu erleben.

Du bist dann immer noch du und im Grunde laufen auch noch alle Programme wie gewohnt ab: Der „Gerechtigkeitssinn“ oder der „innere Kritiker“ und dennoch ist etwas anders.

Du bist verbunden mit dem Lebensfeld selbst!

Mit der Lebendigkeit, die in allen Programmen schwingt. Selbst in den selbstsabotierenden Programmen.

HIER ist der Anfang von Kreativität und Schöpferkraft.

Denn HIER bist du verbunden mit dem, was du original BIST!

Dein Antworten auf die Situation passiert dann nicht getrennt aus deiner persönlichen Meinung heraus, obgleich diese durchaus sichtbar sein kann.

Dein Antworten passiert aus der VERBINDUNG mit allem, was gerade anwesend ist.

Direkt, unmittelbar und ohne nachdenken zu müssen (denn das macht die Person aus ihren persönlichen Mustern heraus), siehst und fühlst du (dein originales Feld) die Vielheit und Gleichzeitigkeit von allem, was ist: Deine Tendenzen, deine Gefühle, dein Zögern, dein Drängen und auch das der anderen Beteiligten. Du fühlst ihre Wut, ihre Angst, ihre Liebe, ihr Bemühen, ihr Kämpfen und bist mit all dem verbunden.

Es passiert ein natürliches Mitgefühl.

Nichts, an was sich die Person erinnern müsste.

Es passiert natürlich.

Aus der Verbundenheit mit dem lebendigen Feld.

Nicht theoretisch, sondern fühlbar.

Aus dieser Verbundenheit passiert natürliches schöpferisch SEIN.

Es ist nur ein „Switsch“ in der eigenen Frequenz, aber es verändert alles. Dein Erleben und potentiell auch das Erleben aller, die am Tisch sitzen. Ich selbst habe das schon wirklich oft erlebt. Es berührt alle, es ist so machtvoll und so erfüllend. Aus dem Nichts tauchen Sichtweise oder Lösungsmöglichkeiten auf, die ganz tief berühren und nicht trennend wirken.

Ich weiß, dass das vom Alltagserleben vieler weit entfernt ist.

Immer scheinen die Strukturen, der Druck und die Zeit gegen diese Frequnez zu laufen. Das Hamsterrad oder die „spirituelle Persönlichkeit“ ist gewöhnlich so viel naheliegender, als der offene Raum der Gegenwärtigkeit.

Gefühlte Gegenwärtigkeit ist der Schlüssel.

Wenn es nicht in dir ruft, diese „Frequenz“ zu erforschen, dann ist das natürlich genauso gut. Es ist, wie es ist.

Aber wenn es dich ruft, dann folge diesem Ruf und exprimentiere wie ein Kind es tun würde. Spielerisch. Ohne zu werten. Ohne aufzugeben. Folge der Freude.

Von welchem „Ort“ aus kannst du diese Situation jetzt wahrnehmen und erleben? Von welcher Frequnez aus? IN dir? Gibt es da tatsächlich nur den Wechsel im Kopf, zwischen zwei gegensätzlichen Gedanken oder gibt es da noch mehr?

Kennst du den Moment, wo du in die Weite schaust? Quasi durch alles hindurch, aber du siehst es doch? Wenn du in diesem Momenten anwesend bleibst, also nicht wegfliegst, sondern verbunden mit dir und allem, was auch noch Form annimmt, wie ist es dann?

Wenn du möchtest, kannst du gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich biete „Gespräche in Bewegung“ an, bei denen wir uns diesen verschiedenen Bewusstseinsfrequenzen im Erleben nähern.

Du findest mich in Kirchheim unter Teck oder online über Zoom und Skype. Gerne kannst du mir auch eine Mail schreiben: verena@yogalini.de

Außerdem gibt es ein paar Videos auf meinem Youtube-Kanal:

In meinem Heil.Impuls Lunge findest zu zusätzlich viele Übungen und Impulse, um mit negativen Gefühlen zu arbeiten.

Es ist von entscheidender Bedeutung, ob du Gefühle ablehnst, weil sie unbequem sind oder ob du sie neutral wahrnehmen kannst, während sie intensiv und unbequem sind.

Wenn du sie anschauen und fühlen lernst, ohne sie voll und ganz persönlich zu nehmen, dann bleibst du verbunden mit der kreativen Kraft deines originalen Seins. Sobald du dich jedoch ausschließlich als deine Persönlichkeit verstehst und wahrnimmst, steckst du komplett im „Gefängnis“ der Muster und Programme fest. Hier kannst du dich natürlich austoben, denn deine Persönlichkeit ist ein komplexes Gebilde mit vielen Unterbereichen und einem gigantischen Unbewussten. Aber du kommst nicht mit dem gigantischen Pontential an echter Lebendigkeit in Kontakt. Dies bleibt zwar dein Ursprung (du kannst es nicht nicht sein), aber dennoch schläft es. So lange, bis du darin aufwachst. Du kannst darin aufwachen, wenn du bereit bist, für einen Augenblick nicht diese Person zu sein, sondern offener, lebendiger Raum, der alles miteinander verbindet. Dieser Raum ist real erfahrbar, er ist jedoch niemals so, wie sich die Person diesen Raum vorstellen würde. Es ist nur eine Änderung der Frequenz. So wie du leicht die Frequenz des Radiosenders ändern kannst – und schon kommt eine komplett andere Musik aus dem Gerät.

Es ist der „Switsch“ zwischen dem Erleben in linearer Zeit (Personenbewusstsein) und der Gegenwärtigkeit (pure Lebendigkeit)

Hier geht es zum Heil.Impuls:

https://elopage.com/s/Yogalini/heil-impuls-negative-gefuehle-lunge

Raunächte – Übergangszeit

Vermutlich treffe ich dich irgendwo zwischen gemütlichem Rückzug zu Hause, Innenkehr, sowie innerer Angespanntheit. Das ist ja auch nichts Neues in der Zeit vor Weihnachten und der Zeit zwischen den Jahren.

Und dennoch ist es in diesem Jahr besonders offensichtlich. Denn dieses Jahr verlief kollektiv irgendwie deutlich anders als die Jahre zuvor.

Gleichzeitig haben wir natürlich immer auch unsere eigenen, höchst individuellen Rhythmen. Vielleicht hatten wir (ganz persönlich) eher in einem der Jahre zuvor so ein richtig bewusst erlebtes „intensives“ Jahr?

Immer wieder läd uns jedoch gerade die dunkle Zeit im Dezember und Januar auf ganz besondere Weise dazu ein, innerlich „Auszumisten“ und uns neu Auszurichten… Individuell passiert das natürlich auch im November oder im März 🙂

Und dennoch: Traditionell gibt es eine Zeit zwischen den Jahren, in denen die „Zeit“ anders tickt. Wir arbeiten nicht, treffen die Familie und sind meist ziemlich emotional und berührbar. Gleichzeitig ist es draußen lange und schnell dunkel. Und in dieser Dunkelheit leuchten überall kleine Lichter: Sterne, Kerzen, Laternen, Weihnachtsbäume,.

Wir wissen nicht genau wie sich die inneren und äußeren Strukturen in der kommenden Zeit verändern werden. Aber wir sehen deutlich, dass das Leben danach ruft – nach genauem Hinsehen und Neujustierung. Für jede und jeden von uns wird auf seine/ihre ganz persönliche Weise deutlich, was wir gerne NICHT ändern wollen, was uns WIRKLICH etwas bedeutet und was eigentlich schon lange überholt ist – und dennoch vielleicht nicht ganz so einfach neu zu gestalten ist.

Das sehen wir in der Politik, in gesellschaftlichen, strukturellen und wirtschaftlichen Systemen, aber natürlich auch ganz und gar privat:

Wie mag ich sein, mit diesen „Bauchschmerzen“, wenn sie auftauchen?

Wie mag ich sein, mit diesem Ruf, wenn ich ihn körperlich spüre?

Spüre ich überhaupt, was in mir pulsiert oder sind meine Gefühle und Gedanken nicht lediglich gelernte, programmierte, sozialisierte? Und: möchte ich dieser Frage überhaupt auf den Grund gehen? Möchte ich da hinschauen?

Ich habe mich letztes Jahr ganz persönlich (für mich alleine) auf eine innere Reise während der Raunächte eingelassen. Diese Reise hat mich sehr berührt und ich kann heute sehen, wie subtil das damals Geschöpfte in diesem Jahr für mich Form angenommen hat.

In den letzten Wochen habe ich diesen roten Faden wieder aufgenommen, habe mich von meiner eigenen Reise inspirieren lassen und aus meiner Berührtheit und meinem Herzen etwas ganz wundervolles für euch kreiert:

Ein HOME-Retreat!

Angelehnt an die 12 Rauhnächte habe ich 12 Impulse geschöpft, die dir ermöglichen – mitten in deinem Alltag – ganz tief und innerlich mit dir zu sein.

Dabei ist es egal, ob du stark eingebunden bist in ein Familienleben oder ob du deine Zeit recht frei gestalten kannst. Denn du musst nicht notwendig 12 Abende/Nächte hintereinander reisen. Du kannst dir für jeden – oder für einige – Impulse auch länger Zeit nehmen. Alle Inhalte stehen zum Download bereit, so dass du sogar auch noch im nächsten Jahr damit arbeiten kannst.

In diesem Home-Retreat geht es nicht um Asanas (Körperarbeit im Yoga), sondern um innere Bewusstseinsprozesse.

Anders als bei vielen Raunachtsritualen leite ich es NICHT so an, dass du für jeden der kommenden Monate einen Wunsch schöpfst. Ich beginne mit einer längeren Loslass- und Reinigungsphase. 4 Impulse lange. Erst danach geht es in das innere Schöpfen und wieder ent-decken unserer Phantasie.

Neben Impuls-Texten gibt es für jede Nacht (für jeden Aspekt) eine Meditation und/oder eine Aufgabe, sowie zusätzliche Impulse für deinen Alltag.

12 Raunächte stehen traditionell für die 12 Monate und die 12 Aspekte, die uns Menschen formen (wir kennen sie z.B. als 12 die Sternzeichen-Qualitäten).

12 Monate lange braucht die Erde, bis sie eine Umdrehung um die Sonne geschafft hat.

Die Sonne steht für das SELBST. Die Erde ist das forwährende Form-annehmen der Menschlichkeit in der Scheinbarkeit der Zeit.

Wir können auch 12 Qualitäten (Chakren) ausmachen, die unser Sein formen. 7 dieser Qualitäten verorten wir „im“ physischen Körper und damit in der physischen Form.

Auch diese Aspekte werden in meiner Raunachtsbegleitung berührt und damit – individuell verschieden erlebbar – ins Bewusstsein geholt.

Falles es dich interessiert, du weitere Fragen zu diesem Home-Retreat hast oder unsicher bist, ob es etwas für dich ist, dann melde dich gerne bei mir unter: verena@yogalini.de

Mehr Infos sowie die Anmeldung findest du hier: https://elopage.com/s/Yogalini/raunaechte-begleitung-in-zeiten-des-uebergangs

Wo auch immer du SELBST gerade stehst und dich bewegst, was auch immer gerade in dir und durch dich Form annehmen möchte – egal in welchem Tempo und Rhythmus, ich freue mich, dass wir uns für diesen einen Moment – in dem du das hier liest – gefunden haben 🙂

…und sende von Herzen liebe Grüße in dein Wohnzimmer und deine inneren Räume hinein!

Ich würde mich freuen, wenn wir uns im kommenden Jahr wieder irgendwo LIVE sehen. Falls nicht in Kirchheim/Teck im YogaLoft dann vielleicht in einem meiner Retreats (eine Woche im Sommer, in Kärnten, im Soami-Retreat-Resort oder 4 Tage Stille-Retreat im Herbst, im Sonnentor im Allgäu).

Mehr Infos findest du auf meiner Website: http://www.teck-yoga.de/index.html

Verena <3


Was hast du ganz persönlich (im 1. Halbjahr – und durch Corona) gelernt?

Gestern habe ich in einem Facebook-Post darüber geschrieben, wie es mir erging als meine Tochter letzte Woche Halsweh bekam, ich einen C-Test machen sollte, was sich zuerst zu einer „Torture“ und schließlich zu einer Unmöglichkeit entwickelte und ich schrieb auch darüber, wie es mir selbst erging, als mich dann schließlich auch diese Sommergrippe erwischte und ich alles stehen und liegen lassen musste, weil ich total kraftlos mit Kopfschmerzen, Triefnase, Gliederschmerzen und einem Reizhusten da nieder lag – viel länger als geplant. Ich beschrieb, dass ich schon lange nicht mehr so urlaubsreif war wie aktuell, obwohl ich ja wirklich meine Berufung lebe und meine Arbeit LIEBE!

…und dennoch war es ein erneutes Loslassen.

Zu Beginn (als ich noch fit war):

Wollen wir jetzt wirklich diesen Test machen (3-4 Stunden Wartezeit im Auto, (für uns: ohne Auto) irgendwie in die Nachbarstadt kommen), damit alles möglichst schnell wieder so läuft wie geplant? Oder können wir die Auszeit nutzen und mein Tochter-Kind geht eben nicht wieder ins Turnen und nicht zum Sommerfest..? Aber ist das überhaupt meine oder doch mehr IHRE ganz eigene Entscheidung?

Wie schön, dass sie in so vielem schon ihre eigenen, weisen Entscheidungen treffen kann.

Nun zu mir: Es tat – wie immer – ein bisschen weh, volle Yoga Kurse abzusagen und Herzensprojekte liegen zu lassen, während unliebsamere To-Do´s wie Steuer und Haushaltsdinge, die ich vor dem Urlaub, in zwei Wochen, noch erledigt haben wollte, eher DRUCK erzeugten, wenn sie noch länger liegen bleiben sollten.

Ich hatte einen kurzen Austausch mit einer Yogalehrerin, der es ähnlich ging wie mir und die mich an den „Lockdown“ erinnerte und an die viele Zeit, die wir da hatten…

Wenn ich mich zurück erinnere, war mir in dieser Zeit NIE langweilig! Eigentlich hatte ich von Beginn an wirklich eine Menge zu tun. Ich war während der ersten Tage des Lockdowns, in den letzten Zügen meines VOR Corona angefangen Online-Kurses zum Thema: Wandlung und Auflösung alter, überlebter Strukturen und hab dann ziemlich schnell auch die anderen Stunden auf online umgestellt. Zusätzlich war ich ja plötzlich Home-School-Lehrerin und tatsächlich gab es auch innerlich einiges NEU anzuschauen und einzuordenen, angesichts der neuen Situation und der ganzen Informationsflut in Bezug auf Corona: Was von all den Infos ist für MICH von Bedeutung? Wo mache ich die Augen zu? Was will ich nicht hören? Warum will ich es nicht hören? Was macht mir Angst? Wo rege ich mich auf? Warum regt mich das auf?

Und dennoch auch ganz viel Stille!

Stille im Außen. Besinnung auf das absolut WESENTLICHE!

Was nährt mich wirklich? Was zählt, wenn alles unsicher ist?

Und JETZT?

Wieder im alten Trott weiter machen? Ein paar „spirituelle“ Erinnerungsworte? Freuen auf den Urlaub? Happy-Sein, dass ich in meiner ganz persönlichen Situation bisher keinen größeren Schaden davon getragen habe, sondern tatsächlich das Gefühl habe, noch mehr in meine eigene Kraft hineingewachsen zu sein?

Das Leben war und IST schon immer mein bester Lehrer gewesen. Wann immer ich das Gefühl hatte „jetzt hab ichs!“, belehrte es mich eines besseren. Und wann immer ich das Gefühl hatte „jetzt hab ich alles verloren“, hat es mir gezeigt, was ich alles gewonnen hatte.

Ja, das zauberhafte Spiel der Dualität, das uns mit seinen Polaritäten, das Leben erst spürbar werden lässt.

Hört das denn nie auf?

Ne, das hört nicht auf solange der Atem ein- und ausfließt.

Die Frage ist: Hast du Lust zu „lernen“ – oder nicht?

Wenn du am liebsten alles schon weißt, damit im besten Falle nur vorhersehbare Komplikationen eintreten können für die du schon gewappnet bist, dann hat das Leben einen abgestandenen Geschmack – ERSCHEINT dafür aber „relativ“ sicher.

Ich selbst entscheide mich – meist mit kurzer Abwehr und etwas Widerstand – immer wieder und wieder für das Tiefer und Tiefer und das „Ich-will-es-einfach-wissen: Was ist wirklich, wirklich WAHR für mich?“ Das macht das Leben gefährlich, aber auch sehr intensiv. Nicht unbedingt im Außen. Ich persönlich reiß jetzt keine „großen Sachen“, wandere aus oder hätte sonst irgendeine spannende Geschichte zu erzählen. Es ist viel mehr die Unberechenbarkeit DIESES EINEN AUGENBLICKS! Bin ich JETZT bereit ganz und gar zu erleben, was tatsächlich abgeht? Und da geht eine Menge ab. Da springen alle Muster an, da reagiert meine gesamte Körperin, da passiert ein Weglaufen-Wollen, ein Sehnen, ein nicht Verletzt-Werden-Wollen, Kreativität, unglaubliche Kraft oder Kraftlosigkeit und die Schöhnheit der Erschöpfung.

Was für ein Leben!

Was hast du ganz persönlich mitgenommen aus der Corona-Zeit?

Was berührt dich täglich?

Wo bist du zurück in den SCHEINBAR notwendigen Alltag? Was GIBT DIR dieser Alltag? Wo erfreut er dich? Wo schützt er dich? Wo berührt er dich? Wo hetzt er dich? Wo fragt er dich? Was fragt er?

Am Ende sind es immer DEINE eigenen Fragen, die dich leiten.

Keiner kann diese Fragen besser hören als zu selbst!

Es sei denn, du hast verlernt in diese Richtung zu lauschen. Es sei denn, du bist so, so, so verdammt gut darin, sie zu überhören, damit das, was du schon zu wissen glaubst, irgendwie bestätigt bleibt und nichts in Wanken geraten muss.

Aber HEY, es ist Wendezeit. Es wendet sich immer. Denn der Atem steht niemals still. Das Herz schlägt und schlägt, die Verdauung verdaut und das alles, obwohl du dich nicht daran erinnerst. Es passiert trotzdem, obwohl du NICHT daran denkst!

WOW!

HerzensLICHT

Verena

http://www.verena-kamphausen.de

Die aktuelle Zeit – Eine Samenlegung


Ich verstehe, die aktuelle Zeit als eine Art „Samenlegung“.

(So wie im Grunde jeder Moment eine „Samenlegung“ ist).

Wie erscheint dieser Augenblick, wenn du das GANZE Bild anschaust?

Wenn du diesen Augenblick aus der Adlerperspektive aus betrachtest, nicht aus deinem persönlichen Blick heraus, nicht aus DEINER Geschichte heraus. Sondern aus dem Blick, der weiß, dass alles in jedem einzelnen Augenblick der Wandlung unterliegt. Dass in diesem Augenblick immer etwas stirbt und etwas anderes bereits wieder erwächst.

Was glaubst du stirbt gerade?

Nicht nur in dir – sondern global.

Was beginnt sich ganz neu zu formen?

Noch kaum sichtbar, noch nicht klar, nicht eindeutig, alles noch frisch und offen in alle möglichen Richtungen…

Gerade jetzt können wir deutlich spüren, dass wir alle miteinander verbunden sind. Natürlich stecken wir alle in sehr, sehr individuellen Situationen und natürlich werden gerade jetzt Machtverhältnisse, verschiedene Interessen und auch die unterschiedlichen Auswirkungen für jeden und jede von uns sichtbar.

ABER es wird eben auch sichtbar, wie eine einzige Entscheidung eine immense Auswirkungen auf so viele und so vieles hat. Das meine ich jetzt nicht nur politisch, sondern durchaus auch privat. Ob wir uns von dieser Welle wegtragen lassen, unsere Augen verschließen, uns verrennen, in Hoffnung wiegen, aus der Haut fahren, herumwüten, diskutieren oder immer wieder versuchen NEU (frisch) zu schauen und lebendig zu spüren, wahrzunehmen, was ist, das eine vom anderen unterscheiden und dennoch wach bleiben, für das, was sich bewegt, in jedem Augenblick, anstatt uns immer wieder neue SCHEIN-Sicherheiten zu erschaffen, macht für uns und unser gesamtes Körper- und Nervensystem einen riesen Unterschied.

Es macht nicht nur einen riesigen Unterschied dafür, wie wir diesen Moment erleben (wie er für uns erscheint), sondern auch ob sich unser Nerven- oder Immunsystem im Dauerkampf, im Dauerschlaf oder aber in einer wachen, lebendigen „Balance“ befindet.

…und natürlich wirkt sich unser SEIN auch aus auf das Mini-Sytsem unserer Kleinfamilie oder auf eine Freundschaft, usw.

Alles, was jemals getan, gedacht und gefühlt wird, hat eine Wirkung. Meistens sehr direkt. Oft sehr zart und dennoch von immensem Wert. Manchmal sind Folgen auch erst später deutlich spürbar und sichtbar. Wir können da überall hinschauen: Lass es die Auswirkungen von einer Nahrungsmittel-INDUSTRIE sein, die das Wesen des NATÜRLICHEN zugunsten von Profit und „immer Höher und Weiter“ im Laufe der Zeit und einer langen Geschichte mit verschiedenen Zusammenhängen, Autoamtisierungen und politischen Entscheidungen irgendwann vergessen hat. Das ist nur ein Beispiel! Aber es ist dennoch unser aller Realität. Selbst dann, wenn gerade dieses Thema uns persönliche sehr bewusst ist.

Wir haben nicht alle die selben Themen und dennoch erleben wir viele Themen global gemeinsam. Jede und jeder von uns steht aktuell woanders. In unserem Alltag werden wir mit unterschiedlichen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, Fragen und Anforderungen konfrontiert. Gleichzeitig haben wir alle unterschiedliche Talente. Damit wir alle gemeinsam, viele unterschiedliche Bereiche oder aber ein und denselben Bereich auf unterschiedliche Weise erleben, begreifen, formen und gestalten können. In jeder Minute. In jedem Atemzug, durch all die Tage und Jahre hindurch. Dabei gibt es keine Ende. Kein Ende „nach dieser Krise“ und auch keine „böses Erwachen“ in einem Zustand, der sich nicht auch weiter und weiter und weiter bewegen würde.

Das Leben ist Bewegung.

Bei dieser Samenlegung, die immer, immer, immer passiert. In jedem lebendgen Moment. Worum geht es DIR?

Was ist DEIN ganz persönlicher Auftrag? Wo ruft dich das Leben gerade? Ich meine nicht idiell, sondern ganz und gar erdig. Was beschäftigt dich in deinem realen Leben gerade? Ist es dein Job? Das, womit du deine Zeit verbringst? Deine Motivation? Dein (fehlendes) Feuer? Das Gefühl diesem oder jenem genügen zu müssen? Dies oder jenes aufrechterhalten zu müssen? Macht dir etwas Angst? Fühlst du dich hin- und hergerissen?

Was immer es ist… lass dich rufen vom Leben. Lass dich berühren. Von dem „Unerhörten“, vom „Unglaublichen“, von dem, was du niemals gedacht hättest, was du SO nicht erwartet hättest oder auch von dem, was schon so lange zart und kaum merklich ruft.

Lass dir Zeit.

Sei geduldig. Das, was deine Seele wirklich berührt, kannst du nicht verpassen. Es wird wieder und wieder rufen. Es wird in seinem eigenen Rhythmus wachsen, so wie das Gras in seinem eigenen rhythmus wächst. Manchmal scheint es uns zu langsam und manchmal zu plötzlich. Doch den Rhythmus kannst du nicht ändern. Es ist der Rhythmus des Lebens selbst.

Es geht also sicherlich nicht um die perfekte Lösung, nicht um die ganze Welt und nicht um die anderen. Es geht, einzig um diesen lebendigen Moment.

Hast du beim Lesen ein Gefühl bekommen für diese Energie, also für diese Qualität des „Höher, Schneller, Weiter“? (was nur ein Beispiel ist)

Hast du?

Darum geht es. Um DEIN Gespür.

Wir müssen hier nicht das Gleiche spüren. Für dich ist interessant, was für dich interessant ist.

Aktuell prallen Extreme so sichtbar und intensiv aufeinander wie lange nicht. Verschiedene Ansichten über das, was aktuell auf der gesamten Welt passiert, prallen maximal aufeinander. Und ich vermute, dass sich diese Kluft noch weiter intesivieren könnte, in den nächsten Monaten. Vielleicht mit einer kurzen Verschnaufspause…. Aber vielleicht irre ich mich auch.

Manchmal bilden wir uns zu voreilig eine Meinung oder wir werden einfach getriggert, wenn unser Gegenüber so ganz und gar nicht unsere An-SICHT teilen kann. Das nicht-Verstanden-werden des EIGENEN, lässt uns schnell in den Kampf geraten. Wir haben dann spontan das Bedürfnis, uns zu verteidigen, auch wenn wir das eigentlich gar nicht wollen oder für nötig halten.

Andererseits schreit diese Zeit ja gerade danach, SELBST zu denken! Nicht einfach das zu machen, was alle machen und was (scheinbar) immer schon gemacht wurde. Denn natürlich gibt es das nicht. Die Menschen haben sich immer schon geirrt und haben auch immer schon aus ihren Fehlern gelernt. Und natürlich hat das oft Jahre gedauert, Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende. Oft wurden sogenannte „Fehler“ vertuscht und verleugnet. Vielleicht weil die Scham zu groß war? Weil nicht genug Stabilität vorhanden war, dem Scheitern in die Augen zu schauen? Weil bestimmte Machtstrukturen gewirkt haben… Natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Und das war es auch noch nie. Und dennoch waren da immer auch diese zauberhaften Momente von Erleuchtung, von Verbundenheit, von Zufriedenheit, von Angekommen-Sein im Moment. Selbst im größten Sturm. Selbst im Krieg.

Es war immer, immer, immer schon BEIDES da.

Und immer schon haben sich verschiedene Qualitäten abgewechselt, miteinander gestritten, gekämpft, sich gegenseitig unterdrückt und sich zusammengetan, Koalitionen gebildet, Neues entdeckt, Frieden geschlossen. Tag und Nacht. Mann und Frau. Clans und Länder. Verschiedene Religionen.

Trennung oder Einheit?

Fluch oder Segen?

Wie gerne würden wir hier einen WIRKLICHEN Ausgleich finden. Ein echtes „auf Augenhöhe“, eine wahre Balance zwischen so vielen Ungleichgewichten und scheinbaren Ungerechtigkeiten.

Mich selbst beflügelt die Bewegung von Balance. Ich bin eine „Waage“. Und manchmal fühle ich mich auch ent-mutigt. Auch hier eine beständige Bewegung…

Sobald wir nicht nur für uns alleine sind, sondern uns in einer Gruppe, in einer Gesellschaft, bewegen und Kontakt haben, fühlen wir uns nur dann RICHTIG wohl, wenn wir die gängigen An-SICHT-en mittragen können, wenn sie uns nicht schaden und wenn wir, falls wir dennoch eine andere Meinung haben, einen freien und guten Platz in der „Masse“ haben. Dabei bleibt unser Blick und unser Gefühl in erster Linie bei uns selbst. Oft haben wir damit schon so viel zu tun, dass diejenigen, die aus dem Raster fallen und keine Stimme (oder nicht die Stimme, die wir für richtig halten) haben (TIERE? Natur? Die scheinbar „Dummen“), keine Beachtung finden oder von uns selbst als „falsch“ abgestempelt werden. Es sei denn, wir fühlen uns selbst zugehörig zu dieser „Gruppe“.

Meine Freiheit endet dort, wo ich die Freiheit eines anderen beschneide…

Leben wir das wirklich?

In unserem kleinen Alltag? Im ganz gewöhnlichen Miteinander Zuhause, im Freundeskreis oder im Büro…

Sind wir da eher diejeingen, die sich freiwillig zurücknehmen, uns nicht so wichtig (und wertvoll) empfinden, uns nicht trauen, unsere (nicht konforme) Meinung zu sagen

oder

sind wir eher diejenigen, die sich ihrer ganz sicher sind, sich selbst kaum in Frage stellen?

Welchen Raum gestehen wir uns und dem anderen ein? Subtil oder offensichtlich. Zu welchem Preis?

Was bleibt auf diese Weise unsichtbar?

Vielleicht ist jetzt gerade eine Zeit angebrochen, in der ein NEUES (es ist immer einmalig) Zurechtrücken stattfindet. Eine Zeit, in der sich ein neues Gleichgewicht bilden könnte!?

Nicht Morgen. Nicht in zwei Monaten. Eher wie eine Samenlegung. Ein erster Anfang. Ein erstes Rütteln, ein erstes Aufhörchen, ein erstes tiefer Hinschauen. Ein erstes (oder zweites, drittes,…) Sortieren. Sich eingestehen. Sich verabschieden. Andere Persepktiven in Betracht ziehen. Ein neues WERT-schätzen. Ein neues Berührt-Sein.

Niemals hat irgendetwas still gestanden. Kein Gleichgewicht und kein Ungleichgewicht kann für immer bestehen in dem, was wir LEBEN nennen. Denn Leben ist ein natürliches Erforschen, ausprobieren, Wirkung erfahren und in eine neue Richtung laufen, wenn die eine ausgereizt oder vollendet ist. Das passiert ganz ntaürlich auf allen Ebenen. Zellular, in der Natur, in der Wirtschaft, in der Politik, in persönlichen Beziehungen,…

Die Welt ist im Begriff ist sich zu verändern (so wie es sich immer schon ent-faltet hat).

Vielleicht dürfen wir in jedem zarten und in jedem offensichtlichen Konflikt lernen, SOWOHL unsere EIGENE MEINUNG zu finden, als auch die Freiheit der anderen gelten zu lassen, ihren Weg, ihre Sicht, ihr erforschen,…

Nicht nur scheinbar im sogenannten „Außen“, sondern zu-lassend IN uns. Die Differenzen er-TRAGEND, sehend, fühlend, ohne damit etwas machen zu müssen, ohne sich einigen zu müssen, ohne sich überzeugen zu müssen,…

Wie wäre es, wenn wir dies für uns ganz persönlich lebendig (fühlend, spürbar) erforschen würden?

Eine neues „Gleichzeitig“….

Gleichzeitig eine Ahnung haben und doch so offen sein, dass sich diese Ahnung weiter entwickel darf.

Für mein eigenes Empfinden einstehen und dem anderen zugestehen, seinen Blick zu haben.

Selbst dann, wenn das Gegenüber aktuell die Macht in der Hand hält? Oder mich verletzt?

Wo ist die Grenze?

Vielleicht ist diese Zeit gerade eine sehr gute Gelegenheit mehr darüber herauszufinden. INDEM wir hinschauen und hinspüren: Wie machen wir es mir unseren Kindern? Wie machen wir es mit unserem Partner? Wie agiert er oder sie uns gegenüber? Wie gehen wir SELBST mit uns um (innerlich)?

Was passiert wenn ich diese oder jene Meinung höre oder lese? Was passiert IN mir?

Wofür bin ich sensibel?

Was berührt mich?

Wo ist es meine Aufgabe etwas zu sagen und wo nicht?

Wo sage ich trotzdem etwas (oder trotzdem nichts). Vielleicht auf eine Weise, die mich später ärgert.

Was kann ich so spürbar lernen – einfach dadurch, dass ich lebendig bin?

Das ist das Wesen von Yoga.

Aus einem größeren Blickwinkel betrachtet, ist diese Zeit etwas anderes, als das Warten darauf, dass es wieder wie früher wird. Sie ist etwas anders, als das Warten auf die große Erlösung und auch etwas anderes als die große Bedrohung.

Dieses JETZT ist absolutes Potential. Absolute Lebendigkeit. Absolute Lebendigkeit, die sich in so so vielen Aspekten und Formen zeigt. Jeder einzelne Mensch ist gerade im Begriff, etwas sehr kostbares zu lernen und ganz, ganz sicher lernt jede Seele etwas absolut einzigartiges, denn jede steht an einem einzigartigen Punkt ihrer Entwicklung und ist auf einzigartige Weise verstrickt (oder verwoben) mit den Geschehnissen (Formen, Ausdrücken) dieser Zeit.

Von Herzen wünsche ich euch und mir, dass wir dieses JETZT nutzen. Keinesfalls sollten wir in Schockstarre, Verzweiflung und Krieg verfallen. Aber selbst das kann natürlich Teil des Lernens und Erforschens sein.

Wie immer.

Alles.

Wer mit mir gemeinsam forschen möchte, kann das unter anderem mit meinem Online-Paket „Auflösung und Wandlung alter, überlebter Strukturen“ tun. Eine Zusammenstellung von Videos, Arbeitsblättern, Audios und einem 30 min. Live-Gespräch zur Vertiefung oder Beantwortung von Fragen.

Mehr dazu findest du hier:

http://www.teck-yoga.de/Online%20Angebote.html

Weiterhin kannst du natürlich auch Teil der Wohnzimmer-Yoga-Community werden oder anders mit mir in Kontakt treten.

Freu mich auf dich!

Verena



SELBST-ermächtigung!

Gerade jetzt fällt mir auf, wie wir alle diese gemeinsame Situation wirklich absolut unterschiedlich erleben, einfach deshalb weil sich der Alltag für manche kaum und für andere extrem geändert hat und weil für jeden so ganz unterschiedliche Dinge sichtbar werden und zwar nicht deshalb, weil die einen so super „positiv“ oder „gestärkt“ sind und die anderen nicht, sondern ganz einfach deshalb, weil die einen in einer ganz anderen Situation stecken, als die anderen. Nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich.

Wie wir zum Beispiel mit „Isolation“ umgehen oder mit den Informationen der „Medien“ ist auch etwas Gelerntes oder zumindest etwas durch die Gewohnheit Geformtes. Gleiches gilt natürlich auch für jeden altäglichen noch so kleinen „Trigger“, der immer absolut persönlich ist.

Bei alle dem, was uns also persönlich auffällt, (als nährend oder aber als sogenannter „Trigger“) ist es immer genau DAS, was WIR FÜR UNS herausfinden sollten!

Es ist genau die Stelle, an der wir gerade aus unseren Kinderschuhen herauswachsen!

In der einfachen Art als: „Ah, das tut mir gut!“, „ah, das mag ich wirklich – hätte ich gar nicht so gedacht“, „da fühle ich mich unwohl“, „das verwirrt mich“, „das wühlt mich auf, da berührt mich etwas“, usw.

Jedes Mal, wenn wir das nämlich etwas (tiefer) sacken lassen, berühren wir uns selbst tiefer.

Jedes Mal, wenn wir das also etwas sacken lassen, reifen wir innerlich.

Als nächstes geht es darum, zu schauen, was wir nun damit machen können, mit dieser Information, dass mich da etwas berührt, mich nährt oder mir Kraft raubt.
Das, was wir daraufhin also wirklich tun – oder weglassen – können, ist meistens etwas sehr einfaches und sehr eindeutiges! Es zeigt sich quasi direkt in dem Moment, in dem du spürst, hier passiert gerade das und das (hier läuft gerade dieses oder jenes Muster, hier prallen gerade zwei unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander, hier platz gerade der Plan, den ich hatte, hier werde ich gerade gar nicht verstanden, usw.)

Wenn du in diesen Augenblicken mit deinem berührbaren Kern in Verbindung bleibst, dann ist DIREKT in diesem Moment ganz klar, was zu tun ist!

Nur wenn du deinem Verstand erlaubst, dich zuerst furchtbar darüber aufzuregen, dass es so ist, wie es ist, verlierst du dich z.B. im Widerstand und verlierst dann den Kontakt mit dem, was tatsächlich in deiner Macht liegt: Dieser Augenblick!!!

DAS ist der absolute Machtbereich den wir definitiv haben!!!

Oft nutzen wir diesen absoluten Machtbereich jedoch gar nicht voll aus, sondern verlieren ihn zu mindest zur Hälfte schon wieder, indem wir uns entweder vor unseren eigenen Erkenntnissen emotional schützen wollen oder sie verurteilen oder aber indem wir uns damit aufhalten, zunächst die anderen (die Politiker, die Gemeinschaft, den Partner, etc.) ins Boot zu holen und uns darüber ärgern, was die tun oder nicht tun, tun sollten oder nicht tun sollten, damit ich es leichter habe oder dieses und jenes nicht fühlen oder sagen oder tun muss.

In diesen Momenten scheint es zwar so, als würden wir in unserer Kraft sein, tatsächlich aber sind wir in unserer Angst und versuchen uns mit der uns zur Verfügung stehenden Strategie lediglich zu schützen.

Wovor?

Vor der Echtheit und Wildheit der Lebendigkeit!

Meistens wählen wir die scheinbare Sicherheit anstatt die absolute Berührbarkeit.

Indem du aber innerlich bei dir bleibst. Still. Und so ganz geerdet herausfindest, was für DICH spürbar wahr ist (und nicht unbedingt „sicher“),…

…indem du für dich eindeutig erkennst, was du wirklicht tun oder lassen kannst und willst, bist du direkt wieder in deiner Kraft – ohne sie zu missbrauchen!  

<3

Verena

Online-Angebote, Einzelarbeit, Retreats, Yoga,…

www.yogalini.de

Zuhause YOGA üben…

Wie geht es DIR?

Wie erlebst DU – persönlich, intim, in Dir – diese Zeit?

Sehr plötzlich, sehr viel freie Zeit oder sehr plötzlich sehr viel zu tun, anders zu organisieren und irgendwie kaum Raum für inneres Sortieren und Innenkehr?

Wie gehst du um mit den verschiedenen Meinungen, die quasi „im Raum“ schweben (oder aus den verschiedenen Medien und über andere Menschen an dich herangetragen werden)?

Welches innere Muster springt an, in Dir?

Sich „schützen“?

Es wissen wollen?

Wo suchst du nach Antworten?

Wo verarbeitest du die Informationen, die (ganz speziell) DICH erreichen?

Verarbeitest du hauptsächlich im Kopf? Mit der Logik?

Reagiert dein Körper?

Dein Emotionalkörper?

Dein Herz?

Erkennst du (wirklich), wenn es deine Herzensebene berührt?

Viele Fragen – JA!

Weißt du was der Schatz dieser aktuellen Zeit ist? Du kannst sehr genau beobachten, was dein ganz spezieller „Trigger“ ist.

Je nachdem, in welcher sehr individuellen Situation DU dich gerade bewegst, sie macht DIR (und es geht in diesem Falle wirklich alleine um dich) sehr deutlich, wo du „wund“ bist.

Ich glaube so sehr an dich, dass ich auch glaube, dass du, wenn du nicht mit der ersten Verstandesreaktion, sondern mit ein bisschen Ruhe dorthin schaust, auch genau weißt, was es braucht, damit diese „Wunde“ heilen kann!

Eine Sache, die dir auf JEDEN Fall dabei hilft, ist die Unterscheidung zwischen den alten Mustern und dem frischen Erleben dieses Augenblicks.

Dabei können „alte Muster“ auch als super „heilige Ideen“ daher kommen, als „Augen zu und durch“ oder als „durchschauende Weisheit“.

Alles, was du schon weißt, passiert nicht JETZT!

Alles, was du be-urteilst, ist nicht mehr lebendig.

Um das „Jetzt“ zu entdecken, musst du „lauschen“, „spüren“, „im Körper sein“, fühlen, riechen, atmen…

Das Jetzt ist bewegt!

Das ist DAS, was wir im Yoga machen!

Es scheint so, als stärken wir den Rücken und den Bauch, halten die Wirbelsäule und die Hüfte beweglich, entspannen den Kiefer, Atmen bewusst,…

Erinnerst du dich an das Gefühl deines gesamten Wesens nach der Endentspannung?

Dein Körper fühlt sich 3 cm größer an. Alles ist an seinem Platz. Jeder Schritt ist ein fester und leichter zugleich. Dein Kopf ist frei und dein Herz offen.

Das ist nicht passiert, weil du die Bauchmuskelübung lang genug gehalten hast. Es ist passiert, weil du innerlich anwesend warst, während du deinen Köper erforscht und mit ihm gearbeitet hast!

Du warst HIER!

IM Körpererleben!

Das Körpererleben ist wie eine Tür hinein in die Verbundenheit mit allem anderen:

Mit der Lebendigkeit als solche, mit der Gesamtheit des Lebens, mit der Stimmung um dich herum, mit deinen echten inneren Bedürfnissen und mit der Berührbarkeit der anderen!

All das passiert HIER!

Nicht, wenn du im Kopf stecken bleibst.

Der Kopf darf mitsprechen! Aber lass auch deinen Körper und deine Berührbarkeit sprechen. LAUT!

Die Chance, die sich nun auf tut ist folgende:

Es ist nun an DIR, deine eigene Selbstermächtigung zu nähren!

Wie immer (also wie vor Corona) kannst du dir verschiedene Inspirationen holen. Du kannst hier hin hören (innerlich oder äußerlich) oder dort hin – oder du kannst weghören.

(Frage dich: Weswegen hörst du genau dort hin, wohin du hörst? Was gibt es da für dich? Was wird hier genährt?)

JETZT ist es mehr denn je DEINE Verantwortung, dich zu entscheiden: Tust du dies oder das mit deiner (vielleicht weniger oder mehr erscheinenden) Zeit.

Schaust du hier nach oder dort.

Sagst du „ja“ oder „nein“.

Folgst du deinem inneren Drängen oder nicht?

Wie gehst du mit dem um, was sich dir jetzt zeigt?

Das ist im Grunde die selbe Frage, die sich dir stellt, wenn du in einer Asana bist:

Fühlst du deinen Körper, während du diese Haltung hältst? Oder wartetst du darauf, dass die Yogalehrerin dir sagt, was als nächstes kommt?

Erlaubst du dir deine körperliche Kraft zu entdecken und sie zu nutzen oder hältst du dich zurück?

Erwartest du mehr von dir, als dein Körper geben kann? Übergehst du dein Körpergefühl und agierst lediglich aus einer Idee heraus? Aus einem Ziel heraus?

Kannst du dich auf die Einfachhheit des Atemflusses einlassen? Wirklich einlassen? Oder denkst du ihn nur?

Oder ister dir zu langweilig?

Es geht hier NICHT um Bewertung! Ob du es „gut“ oder „richtig“ machst!!! Es geht hier im Besonderen darum, dass DEIN Zugang zu dir, dein Umgang mit dir, dein Erleben, auf einmal eine besondere Stellung bekommt. HIER ist deine Macht! HIER entscheidet sich nämlich, WIE der Moment FORM annimmt.

Das ist das Wesen von Yoga!

JETZT! ist die perfekte Zeit das zu vertiefen. In jeder Begegnung mit dir, der vollen Spühlmaschine, deinen Kindern, dem Sonnenschein oder deiner leeren Wohnung. Im Alleinsein, im Trubel von Familie und Arbeit. Im Nichts-zu-Tun-haben und Gedankenkreisen, in der Stille, im Loslassen, im unstrukturiert-Sein, im Frei-Sein, im Erleben von Zwängen, im Erleben von Angst,

…und natürlich wenn du Yoga-Asanas praktizierst!

Wenn du durch den Wald läufst.

Wenn dir die Sonne ins Gesicht scheint.

Oder wenn du beginnst Atemübungen zu machen!!!

Die meisten, die das lesen, wissen, dass es einige youtube videos von mir kostenlos anzuschauen gibt. Neu ist mein Online-Programm. Das kannst du nutzen, wenn dich meine Art zu unterrichten anspricht. Es gibt ein monatliches Abo (monatlich kündbar) oder (zusätzlich) das Paket: „Wandlung und Auflösung von alten, überlebten Strukturen“. Beide Möglichkeiten enthalten Yogastunden, aber auch Texte, Fragen und Audios. Beides kann dich insprieren deinen FOKUS zu halten. Und DANN geht es aber darum, deinen ureignen Weg damit zu finden. Dein „Licht“ im Innern. Und vorallem den Weg durch das Dickicht in dieses Licht. Immer wieder und wieder und wieder und wieder. NEU!

Und zwar ganz unabhängig davon, ob du morgen wieder ganz „normal“ (was ist eigentlich genau „normal“?) zur Arbeit gehst oder nicht. Völlig unabhängig davon, wieviel Geld du auf dem Konto hast oder nicht hast. Völlig unabhängig davon, ob du morgen krank im Bett liegst und dein Fokus HIER gebraucht wird oder ob du morgen ein völlig neues, nie geplantes Projekt startest und dein Fokus HIER gebraucht wird. Völlig egal, ob du dich frisch verliebst und dein Fokus HIER gebraucht wird (weil es dann NOCH tiefer und nährender ist) oder ob du dich gerade von deinem Partner trennst und dein Fokus HIER gebraucht wird, weil du jetzt Klarheit benötigst und Kraft und Liebe für den Prozess des Trauerns und Verarbeitens.

Diese innere Verwurzelung in deiner Wahrhaftigkeit (statt im Suchen, in der Verwirrung oder in der Verteidigung bestimmter Meinungen) nährt dich, EGAL was morgen passiert!!!

<3

Wenn du dich für meine Online-Angebote interessierst:

http://www.yogalini.de/Online%20Angebote.html



Zwischen Winter und Frühling – Narrenzeit

Schon wieder eine „Zwischen-Zeit“…

Hört das denn nie auf?

Die Frage: „Hört das denn nie auf“ bedeutet eigentlich, dass DAS HIER nicht als voll genug empfunden wird. Dass gewartet wird auf irgendetwas, das besser, vollständiger, sicherer oder spannender, erfüllender sein KÖNNTE.

Die Wahrheit ist, dass Lebendigkeit Bewegung IST

und es natürlich nie aufhört 🙂

Jedes Wort wie „Zwischenzeit“ ist letztlich die Qualität des Verstandes, dieser Bewegung Be-DEUTUNG zuzuschreiben und Sinn zu erzeugen.

Sinn ist etwas ANDERES als sinnliches erleben!

Hast du das schon einmal erforscht?

Den Körper fühlen, den Atem, die Schwere in der Brust, die Weite im Geist, die Füße auf dem Boden, den Wind im Gesicht,… Das ist etwas völlig anderes als die Beschreibung in welcher Situation du dich gerade scheinbar befindest – oder?

Wenn du die Berührung der Hand in deiner Hand oder auf deinem Rücken wirklich spürst

oder

ob du darüber nachdenkst wie das gemeint sein könnte, ob die Berührung nicht etwas sachter oder fester sein könnte – das ist etwas völlig anderes, oder?

Stattdessen könntest du auch einfach weiter mitgehen im Fühlen: Wie fühlt sich das jetzt an, wenn die Hand deinen Körper wieder verlässt?

Wenn du direkt mit dem Verbunden bleibst, was in dir wahrhaftig klingt, dann entsteht ganz automatisch ein authentischer Ausdruck deines inneren Schwingens.

Da mögen Gedanken sein, Zweifel und Beschreibungen, aber eben auch ein direktes Fühlen und daraus entstehende direkte Kommunikation in und durch deinen Körper.

Durch deine Augen, durch deinen Gesichts-Ausdruck, durch deine Haltung,…

Da ist eine andere Präsenz, wenn du deinen Körper belebst und nicht nur alte Gedanken und Glaubensmuster darüber wie Beziehung zu sein hat, wie „Erziehung“ zu sein hat, wie das Leben zu sein hat,…

Im Grunde ist jeder Atemzug eine „Zwischenzeit“, ein Zeitenwechsel, ein neues Zeitalter,…

Ein neuer Moment.

Ein neues Fühlen.

Ein neues Tun.

Ein neuer Gedanke.

Die Zeit zwischen den Jahreszeiten zeigt das besonders deutlich:

Da WIRD gerade etwas geboren.

Der Frühling IST im Entstehen.

Neue Formen und neue Impulse sind dabei sich zu gestalten.

Neuer Mut, neue Kraft beginnt sich sehr, sehr zart und fein zu melden. Für Momente vielleicht bereits mit voller Wucht, klar und eindeutig. Und dann zieht es sich wieder zurück. Wird nochmal geprüft. Bekommt tiefere Wurzeln.

Die alten Wunden leuchten zum x-ten Mal auf. Werden wieder von einer anderen Perspektive aus betrachtet und gefühlt.

JETZT ist immer eine Perspektive.

…Eine Perspektive der Unendlichkeit an unzähligen Perspektiven.

Alles sammelt sich hier, um direkt weiterzufließen.

Fassunglos.

Und absolut voll IN sich SELBST.

Und selbst die alten Traditionen dienen als Erinnerung (Er-INNER-ung).

Was ist Weihnachten, was ist Lichtmess (Imbolc), was ist Fasching (Karneval, Fasnet) seinem Wesen nach?

Ein Erinnern.

Eine Einladung.

Im Februar ist die Zeit, die alten Geister loszulassen, um im März den neuen Jahreskreis beginnen zu können. Es ist eine Zeit des Übergangs und auch eine Zeit, in der wir spielerisch – jede auf ihre Weise – mit unseren Masken, mit unserer Hässlichkeit, mit dem, was wir uns sonst verbieten, mit dem, wovor wir uns fürchten, mit dem, wonach wir uns sehnen,…

spielerisch zu tanzen.

Vielleicht feiern wir tatsächlich irgendeine Form vom „Fasching“…

Vielleicht beginnen wir mit dem Frühlingsputz…

Möglicherweise räuchern wir die Wohnung aus…

Vielleicht lassen wir uns ein auf die Fastenzeit…

Was immer du tust:

Erlaube dir unendliche Zeit zu haben.

Erlaube dir noch langsamer zu sein.

Erlaube dir, deinen Plan fallen zu lassen.

Erlaube dir, keinen Plan zu haben.

Erlaube dir, diese spürbare Berührbarkeit

…und lass dich von den Wellen des Atems, des Lebens sanft wiegen. IN diesem Schmerz, in dieser Lebendigkeit, in dieser Fülle, in dieser Tiefe, in dieser Freude,…

<3

Verena

PS: Ab dem 22. März gibt es meinen ersten Online-Kurs zum Thema „Wandlung alter Strukturen“

Ich begleite dich mit verschiedenen Texten, Videos, Yoga Einheiten, Meditationen und Impulsen in deinem Alltag Zuhause 🙂


Januar – Back into real life

Die „Feiertage“ sind vorbei…

Und bald die Ferien…

Unter anderem durch den Advent, als Vorbereitungszeit, werden die 3 Weihnachtsfeiertage mit dem anschließenden krönenden Abschluss des Jahreswechsel, mit so vielen freien Tagen, in dieser dunklen Winterzeit, mit den vielen Lichtern und Kerzen, dem Feuerwerk und Ritualfeuern zu etwas sehr „besonderem“:

Besonders intensiv, manchmal besonders stressig und herausfordernd, manchmal besonders schön, feierlich, berührend, entspannend,…

Was immer in DEINEM Leben auch passiert ist, spätestens ab dem 06. Januar fängt das „normale“ Leben wieder an.

Das ist manchmal ein ganz schöner „Crash“…

Vielleicht weil du die Zeit zwischen den Jahren wirklich genossen und für dich genutzt hast – einmal „draußen“ zu sein aus verschiedenen Alltagsstrukturen.

Vielleicht waren diese Tage jedoch auch unangenehm intensiv, weil irgendetwas sichtbar geworden ist, was ansonsten durch die Alltagsroutine verdeckt und ungesehen bleibt.

Gerade im Januar wird deutlich, dass ein ganzes Jahr vor uns liegt. Ein Jahr, um kreativ zu werden, um zu leben und zu gestalten. Möglicherweise spüren wir jedoch gerade durch den „Übergang“ von den Feiertagen in den Alltag so einen unangenehmen „Druck“…

Angst vor dem „Neuen“?

Vorfreude?

Vielleicht fühlen wir uns auch plötzlich überhaupt nicht ausgeruht oder gar bereit und kraftvoll für all das was kommt.

Trotz all der neuen Ideen ist es gerade bei diesem Wechsel (im Januar) in das alltägliche Leben morgens immer noch so lange dunkel und abends genauso. Insbesondere an den grauen Tagen…

Manchmal ist der Wechsel aus dieser heiteren Feierlichkeit und der AUS-Zeit besonders intensiv.

Na und?

Lass ihn intensiv sein.

Fühl dich müde oder kraftlos oder was auch immer.

Wie ist das?

Wie ist das, wenn du das, was da ist, einfach mal da SEIN lässt?

Ich meine damit nicht eine neue Aufgabe, die heißt: Du SOLLTEST annehmen was ist – oder so ähnlich. Ich meine es noch viel einfacher, viel weniger groß, viel weniger bedeutend und viel subtiler, sanfter, zarter, liebevoller.

Bei mir ist es so, wenn ich das WIRKLICH zulasse, – ohne irgendeinen Anspruch, – dann entsteht da sofort ein ganz klares Gefühl für das, was jetzt gerade wirklich dran ist. Egal ob das dann ein Mittagsschlaf ist oder eine entspannte Aufräum-Aktion oder sogar ein kreatives Vorbereiten eines Workshops, ohne dass ich zuvor die „grundlegenden“ Dinge wie Haushalt erledigt habe. Das, was sich dann zeigt, hat GERADE das größtmöglichste Potential und wird genau so lange gemacht, bis sich etwas anderes zeigt.

Weißt du, was ich meine?

Ich spreche von einem ganz erdigen Umsetzen dessen, was für mich gerade möglich und vor allem stimmig ist – ohne GEGEN das zu gehen, was sich zeigt!

Ich muss zugeben, dass dies natürlich um so leichter ist, je weniger dein aktueller Alltag von äußeren Strukturen geprägt ist. Denn diese halten dich zwangsläufig in fremdbestimmten Rhythmen. Dennoch: Irgendwann hast DU SELBST, diese Strukturen für dich gewählt. Du hast dich für diesen Job entschieden, für dieses Haus oder diesen Garten, diesen Mann oder diese Kinder,…

Du hast dich quasi in diese Situation gebracht und nun übernimm Verantwortung für diese Situation!

Anerkenne deine Entscheidungen, selbst wenn sie Jahre zurückliegen und entscheide JETZT neu.

Was passt jetzt?

Was willst du JETZT mit dem machen, was JETZT Form annimmt?

Jetzt, für diesen Moment. Durchdenke nicht die gesamte nächste Woche oder gar das gesamte kommende Jahr.

Natürlich gibt es auch Strukturen, die scheinbar nicht von dir selbst bestimmt wurden: Die Nachbarn, die nach dir eingezogen sind zum Beispiel oder irgendwelche Gesetze oder kulturelle Strukturen.

Und dennoch: Dein Umgang mit all diesem hat natürlich damit zu tun, was du führ wahr oder wertvoll oder notwendig hältst.

Klar kannst du dein eigenes Denken (und vorallem dein unbewusstes Denken) nicht mir-nichts-dir-nichts ändern. Aber das ist auch gar nicht das Ziel, von daher ist es egal!

Dieses eigene, innere Funktionieren jedoch ein bisschen tiefer und zarter zu erfühlen, macht nicht nur wahnsinnig Spaß (einfach deshalb, weil dich diese Hinwendung zu dem, was durch dich Form annimmt, ganz natürlich nährt), sondern es macht sehr einfach und unspektakulär, in einem für dich perfekt passenden Maße deutlich, wo du gerade „wächst“:

Also was gerade von dir abfällt (wie trockenes Laub oder eine zu klein gewordene Haut) und was gerade anfängt, in dir Wurzeln zu schlagen oder zu keimen.

Oft meinen wir, wir müssten irgendwo ankommen.

Und oft haben wir das Gefühl, dass wir noch meilenweit entfernt sind von diesem imagierten Ziel.

In Wahrheit aber ist das Leben beständiges Wachsen, das nie aufhört. Niemals. Es ist Evolution. Es ist beständiges Sterben (Herbst, Winter, Ausatmen, die Asche des Feuers, die Energie von Kali und Shiva).

Kannst du fühlen, wie in dieser Winterstarre bereits ein zarter Keim liegt?

Kannst du fühlen, wie alles, wirklich alles, in genau dem richtigen Maße schmilzt, ruht, wartet und aufkeimt. Immer.

Wenn du JETZT glücklich bist. Sei glücklich.

Sei glücklich, ohne irgendetwas darüber zu wissen.

Wenn du jetzt verwirrt bist, sei verwirrt.

Sitze da, schließe die Augen und genieße es.

Oder tanze wild durch die Wohnung, schneide Grimassen und spiele verrückt. Deine Kinder werden sich freuen!

Ich wünsche euch allen einen zauberhaften Übergang in ein WUNDERvolles Jahr 2020!

Nimm es nicht zu ernst und nutze so JEDEN einzelnen Moment, als den kostbarsten deines Lebens. Schieb ihn nicht weg, weil du meinst, nicht ausgeruht genug zu sein, nicht kraftvoll genug, klar genug oder liebevoll genug. Du bist genug. Dieser Moment ist genug!

Von Herzen

<3

Wie komme ich mit dem in Kontakt, was hinter den Konditionierungen liegt?

Wie komme ich in Kontakt mit dem, was unter all den Konditionierungen liegt?

Oft wissen wir bereits eine Menge. Wir kennen unsere Geschichte und unsere „wunden Punkte“. Wir haben eine Ahnung davon, dass wir uns manchmal selbst im Weg stehen, dennoch ändert sich unsere gelebte Problematik im Alltag einfach nicht wesentlich.

Warum ist das so?

Weil wir als menschliche Wesen MEHR sind, als nur unser Verstand. Der möchte natürlich mit und tatsächlich kann Verstehen uns ja nicht nur motivieren, sondern auch sehr erhellend sein!

Allerdings hilft all das Wissen oft nicht, um unsere automatischen (konditionierten) körperlichen Reaktionen und vor allem unser Nervensystem zu erreichen. Hier reagieren wir immer noch so oder so ähnlich, wie es irgendwann mal sehr hilfreich für uns war – selbst wenn wir aktuell gerne NEU auf etwas schauen würden.

Die hier abgespeicherten Informationen sind außerdem oft nicht logisch, denn sie entstammen meist sehr, sehr frühen Wahrnehmungen und haben manchmal auch mit kollektiven Themen zu tun, die du in deiner Geschichte gar nicht recht finden kannst.

Wir können diese Muster tatsächlich „Trauma“ nennen, auch wenn diese aus dem Erwachsenen Bewusstsein heraus nicht immer so gravierend erscheinen. Gerade dann, wenn wir uns an etwas gewöhnt haben, erscheint es im Lichte der „Normalität“ durchaus annehmbar. Der Punkt ist aber, dass uns derartige Muster unter Umständen sehr wohl davon abhalten, wirklich frei und lebendig agieren, erforschen und vorallem unschuldig und neugierig weiter lernen und das Leben feiern zu können.

Um auch diese Bereiche zu erreichen, müssen wir sehr viel feiner schauen und die Ebene des Verstandes hinter uns lassen. Wir begeben uns wirklich auf die „inneren“ Ebenen, die für jede und jeden von uns jedoch sehr vertraut sind.

Am letzten Freitag hatte ich solch eine wunderschöne Einzelarbeit…

Nach einem kurzen Gespräch sind wir für Augenblicke in die Stille des Körperfühlens gegangen: Mit geschlossenen Augen und meiner Anleitung wendest du dich neben der Ebene des Verstandes zusätzlich auch in deine Körperin hinein.

Bald ändert sich der Fokus.

Wenn wir hier nun eine (essentielle) Frage stellen, bekommen wir völlig andere Informationen, als wenn wir mit offenen Augen auf der intellektuellen Ebene bleiben.

Während du nun innerlich gehalten durch den Raum, der durch unseren Kontakt entsteht, einfach weiter atmest passiert eine ganze Menge.

Du bist fühlend mit deinem eigenen System in Kontakt, während es gleichzeitig spürend „gesehen“ wird. Von dir und von mir. Worte sind hier kaum von Nöten, denn es geht vielmehr um das bewusste Erleben mit diesem, was da jetzt auftaucht, einfach SEIN zu können.

Mit diesen Information arbeite ich dann gerne noch ein bisschen weiter. Dazu legst du deinen Körper ab. Er wird jetzt passiv durch Elemente der Tai Yoga Massage bewegt und viel gehalten.

Hier entsteht tiefes Vertrauen in das eigene Fühlen.

Gleichzeitig organisieren sich mühelos und natürlich genau die Bereiche neu, die bereit dafür sind. Ein sanfter Impuls unterstützt also das gesamte Wesen Mensch ganzheitlich neu zu schwingen.

Mehr Infos über meine Arbeit findest du auf meiner Website

www.yogalini.de

PS: Neben der persönlichen Arbeit in Kirchheim/Teck gibt es auch die Möglichkeit einer online-Arbeit über skype. Hier kann ich zwar deinen Körper nicht berühren, jedoch sehr wohl dein Bewusstsein.

Von Herzen <3
Verena