Schritt für Schritt… Wohin führt DEIN Weg?

Schritt für Schritt für Schritt… Selbst, wenn wir gerade nicht physisch gehen, sondern vielleicht auf einem Schreibtischstuhl sitzen, im Auto umherfahren oder die Küche aufräumen, so ist es doch unmöglich, dass wir uns nicht auf unserem Weg befinden.

Ganz genau betrachtet ist es jedoch eigentlich so herum: Das Leben fließt DURCH uns hindurch. Es nimmt durch uns FORM an – in jedem Gedanken, in jedem Gefühl, in jedem Gespräch, in jeder Berührung, in jeder Bewegung…

Das heißt: Selbst wenn ein „Teil“ von uns (ein Teil unserer konditionierten und gewachsenen Persönlichkeit) sich fragt, ob wir uns wohl gerade auf einem Irrweg befinden, ist auch dieser Moment ein Teil dieses Form-Annehmens und findet nicht außerhalb statt.

Alles ist sozusagen IM Leben DRIN.

Und dennoch gibt es ein Gefühl von mehr oder weniger Lebendigkeit. Und genau dieses Gefühl ist – zumindest in meiner eigenen Lebenserforschung – mein Kompass.

In welchen Augenblicken fühle ich mich lebendig?

Lebendigkeit ist (für mich) der Augenblick, in dem mein ganzes Wesen anwesend und berührt ist.

Wann ist es mir möglich, mich berühren zu lassen?

Wo und wann traue ich mich ganz anwesend zu sein?

Darauf richte ich mich aus.

Dieses „Ausrichten“ ist nicht etwas, was ich aus dem Verstand heraus tue. Es ist auch nicht etwas, dass sich in erster Linie am Außen orientiert, also ob ich jetzt dieses oder jenes tue. Natürlich ist es auch eine klare Entscheidung dafür, was ich jetzt gerade tue (oder nicht tue), das jedoch entspringt einer inneren Kommunikation mit mir selbst. Einem inneren Hinspüren und Einlassen auf die Qualität von „Berührbar-Sein“ IN den Dingen. Es ist ein Folgen der FREUDE.

Was würde dir Freude machen?

Wie kannst du sogar IN DIESEM Augenblick Freude kreieren?

Was kannst du (innerlich) tun, damit DAS hier so freudvoll wie möglich werden kann?

Wenn wir solche Fragen lediglich aus dem Verstand und aus dem gelernten Wissen her hören, dann streifen sie gerade so unsere Oberfläche und es wird zu einem neuen „Projekt“. In etwa so: „Ah, das hört sich gut an. Das mache ich jetzt. Ich sollte mich öfter fragen, ob mir das auch wirklich Freude bereitet… Aber wenn ich so darüber nachdenke, ist das doch unrealistisch. Viele Dinge, die mir keine Freude machen, kann ich selbst (oder alleine) gar nicht ändern…je länger ich darüber nachdenke, desto gefangener fühle ich mich ja in mir selbst…hm…“

Wenn wir so oder so ähnlich denken – und dort stehenbleiben – kreieren wir entweder neuen Frust oder eine neue Mamutaufgabe, an der wir immer wieder scheitern werden.

Es geht keinesfalls darum, irgendetwas „richtig“ zu machen oder nicht mehr traurig oder gar wütend zu sein. Wenn du wirklich traurig bist oder wirklich erschöpft, dann bist du sehr, sehr nah dran an deiner fühlbaren Lebendigkeit in dir. Und genau von DORT aus, kreierst du dir SCHRITT für SCHRITT für SCHRITT deine ganz und gar eigenen Möglichkeiten – und zwar in deinem Tempo.

Und weil es ganz und gar DEINS ist, ist es echt.

Es entspringt, wie eine Quelle, aus dir heraus und findet ganz organisch einen Weg, in deinem Leben, mit allen anderen Formen, eine lebendige Gestalt anzunehmen.

Es geht also nicht um die Freude der anderen und auch nicht um das, was wir gelernt haben, was uns glücklich machen könnte oder sollte. Auch nicht um das, was dich früher (gestern) angezogen hat. Es geht um das, was JETZT in dieser Gegenwärtigkeit auftaucht und was jetzt möglich ist.

Ich möchte gerne etwas zum Wort „möglich“ schreiben:

Der Verstand, also das gelernte Wissen, die Strukturen in uns, die wirken wie Linien, wie Geländer, Haltegriffe, aber auch wie Schranken und Grenzen. Innerhalb dieser Linien scheinen bestimmte Dinge als unmöglich oder unrealistisch, als zu krass oder zu intensiv.

Die lebendige Urquelle in dir, die unaufhörlich frisch sprudelt (auch dann, wenn du krank oder erschöpft bist), kennt diese Begrenzungen des Verstandes nicht. Sie fließt nicht linear und nicht in Form von Logik. Sie kennt keine alten Geschichten und auch keine Bescheidenheit, keine Normen. Sie ist großzügig. Sie ist weit. Sie pulsiert. Sie ist wie eine sprudelnde Quelle, bewegt und weit. Sie verbindet unterschiedliches miteinander, eine Art „Feldenergie“. Sie berührt also das GANZE Feld: Deinen Körper, deine Gedanken, die Gefühle, das energetische Erleben, aber auch das Feld um dich herum, also dein Gegenüber und den gesamten Raum. Denn es ist die Ebene, auf der wir alle miteinander schwingen. Hier berühren wir uns. So viel mehr, als wenn wir einer Meinung sind.

Es sind einfach zwei unterschiedliche Qualitäten. So wie Feuer und Wasser unterschiedlich sind. Jedoch gehören sowohl Feuer als auch Wasser der lebendigen Urqualität an, denn sie haben eben NICHT diese „linear erscheinende Form“.

Schau doch mal nach, mit welcher der beiden Qualitäten du gerade versuchst, diesen Text hier zu lesen/zu begreifen. Versuchst du das Gelesene einzuordnen in bereits vorhandene Wissensstrukturen in dir?

Oder magst du vielleicht einen Augenblick lang die Augen schließen und mal in dich hinein spüren, ob du die Qualität in dir findest, die lebendig vibriert. Dein Wesenskern. Das, was dich letztlich mit dem Leben selbst verbindet.

Kannst du so nachforschen oder fühlen, dass du noch nicht weißt, was du findest, sondern wirklich offen bleibst, um heraus zu finden, wie es sich JETZT für dich fühlbar zeigt?

Magst du das mal machen? JETZT?

.

.

.

Ich erforsche diese Lebendigkeit schon mein ganzes Leben lang. Ich kann mich an keine Frage erinnern, die mich von Anfang an mehr beschäftigt hat, als die, was dieses Leben hier IST. Was ICH bin.

Und ich wollte nicht stehen bleiben, bei irgendeinem Konzept, sei es auch noch so alt und schön. Ich wollte es wirklich, wirklich spüren. Aus meiner eigenen Autorität heraus. Es „bezeugen“. Immer wieder neu schauen, was wahr ist. Möglicherweise ist es heute anders? Möglicherweise entdecke ich etwas Neues?

Von daher gibt es kein wirkliches Ende. Und auch keinen Anfang.

Und FREUDE ist tatsächlich ein sehr guter Indikator dafür, wie sehr du mit der Lebendigkeit verbunden bist. Denn Lebendigkeit IST pure FREUDE.

Nicht die Freude, die sich die Persönlichkeit vorstellt.

Wenn du wirklich anwesend bist im Erleben, ist alles ein wenig anders, als wenn wir bloß denken, dass wir beispielsweise „glücklich“ sind.

Freude hat zu tun mit einer gewissen Einfachheit. Mit Leichtigkeit. Es hat zu tun mit Raumhaftigkeit und Weite. Offenheit. Bewegtheit. Berührtheit.

Auch in der Konfrontation mit Aspkten, die genau die gegenteilige Qualität haben, nämlich: Enge, Strenge, Druck, Angst, Hektik,…

Wenn sich die Qualität der Logik, der Linearität, also diese Kästchen und Muster in uns, immer mehr und mehr verdichten und wir das gigantische, grenzenlose Netzwerk aus den Augen verlieren, dann nehmen diese Muster „kranke“ Strukturen an: Angst, das Gefühl des Abgetrennt-Seins, die Idee alleine zu sein, nicht gut genug zu sein, das Gefühl, sich schützen zu müssen, aber auch das Gefühl von Schutzlosigkeit und eine Art, die sich gegen das Leben richtet. All diese Formen sind eigentlich eine Art verirrte Lebendigkeit.

Jedoch sind diese Formen in unserer Realität zur Zeit „normal“. Und es ist gut, das zu sehen. Solange und sobald wir sie nämlich sehen und fühlen, bleiben all diese Formen offen, bzw. werden sie geöffnet und damit kommen sie (wieder) in Bewegung und wieder ins Fließen.

Lebendigkeit ist Bewegtheit und Verbundenheit.

Wenn also Formen wie „Angst“ oder „Erschöpfung“ gesehen und gefühlt werden, bleiben sie bewegt und auf diese Weise kann beispielsweise durch die Angst hindurch gegangen werden. So kann sichtbar werden, was sie eigentlich verbirgt. Nämlich:

DEINE Großartigkeit!

Deine LEBENDIGKEIT!

Deine Kreativität.

Es gibt niemanden, der das für dich tun kann. Niemand kann für dich durch deine Angst hindurch gehen.

Nur du selbst.

In der Begegnung mit unseren Dämonen, unseren Krankheiten oder einer zu sehr verdichteten Struktur, braucht es in der Nanosekunde der Gegenwärtigkeit ALLES. In diesem Augenblick können wir nicht halbherzig sein. Wir können also nicht ein bisschen schwanger sein. Entweder wir sind es oder wir sind es nicht.

Gehst du jetzt durch das Feuer? Spürst du es? Oder denkst du nur darüber nach?

Das ist die Frage!

Und zwar in jedem einzelnen Augenblick.

Ich biete seit einiger Zeit „Begleitung in Bewusstseinsprozessen“ an. Ich mache das während ich Yoga unterrichte, aber noch intensiver und persönlicher in individuellen Einzelterminen. Hier geht es darum, dass ich DA bin, während du forscht. Du bist also nicht alleine in deiner Meditation, sondern wir sprechen und fühlen und lauschen gemeinsam. Mit DEINEM Thema. Mit deinen Fragen.

Wir eröffnen gemeinsam das Feld, in dem wir uns bewegen und lernen miteinander, uns selbst und das Gegenüber IN DIESEM FELD wahrzunehmen.

Das ist eine spannende Geschichte. Es ist letztlich das Forschungsfeld WER DU BIST.

Für dich DICH spürbar.

Aus deiner eigenen Autorität heraus.

Nicht angelehnt an eine Theorie oder Religion.

Dein Zugang zur Quelle von allem, was aus dir heraus sprudelt.

Dein eigenes Erforschen.

Ich biete diese Forschungsarbeit auf verschiedenen Wegen an. Zur Zeit online per Zoom, per Telefon und auch face to face in einem Raum (Nähe Kirchheim/Teck) oder während eines Spaziergangs in der Natur – oder mitten im Wald auf einer Decke.

Wenn es in dir ruft, dann melde dich gerne bei mir. Sicher finden wir eine gemeisame Form in der wir uns begegnen können. Weitere Infos findest du außerdem hier: http://www.teck-yoga.de/3%20Gespr%C3%A4che%20in%20Bewegung.html

Außerdem habe ich eine Geh-Meditation auf youtube für dich hochgeladen. Du findest sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=Hs5I6Hp0h4Ehttps://www.youtube.com/watch?v=Hs5I6Hp0h4E

Schöpferkraft oder gefangen im System?

In meinem letzten Beitrag (Trauma und negative Gefühle) habe ich über die Schöpferkraft geschrieben und darüber, wie du sie im Alltag erleben kannst.

„Schöpferkraft“ ist dein ursprüngliches Potential. Es ist das, was du BIST.

Pure Lebendigkeit.

Kein „Hokuspokus“ mit dem du dir deinen Märchenprinz bestellst.

Und dennoch kannst du dir gewissermaßen alles mögliche kreativ gestalten. In erster Linie arbeitet da deine innere Haltung. Also nicht das, was du lediglich aussprichst, sondern das, was du sozusagen „dahinter“ glaubst. Wenn du dir also dringlichst ein Eigenheim ersehnst, du dich innerlich jedoch furchtbar unter Druck gesetzt fühlst, außerdem auch noch benachteiligt und gar nichts so richtig zu passen scheint, weder innen, noch außen, dann wirkt deine Haltung ganz natürlich und unspektakulär auf dein alltägliches Erleben. Die Suche nach einem Haus macht dann keine rechte Freude, weil sie gar nicht dem entspricht, um was es tatsächlich gerade geht.

Meistens jedoch, wenn wir uns etwas sehr wünschen, sind wir auch mit Feuereifer, ganz viel Lust, Freude und Motivation dabei – und das alleine ist schon mal eine gut Voraussetzung für die Mainfestation. Für eine ganz natürliche Manifestation. Durch dich. Durch das, auf was du schaust, was du übersiehst und worauf du dich konzentrierst.

Zurück zur Ausgangssituation: Wie viel Spielraum lässt uns das System, so zu leben, wie wir es uns in unserem Herzen wünschen?

Da ist die erste Frage:

Weißt du überhaupt, was du dir im Herzen wünscht?

Kannst du dir sicher sein, dass dieser Wunsch ein Herzenswunsch ist und nicht doch eigentlich ein verdeckter Versuch, dir selbst nicht zu begegnen oder einfach ein nachgeplapperter, anerzogener Wunsch?

Es ist etwas vollkommen anderes, dem nachzugehen, was dir wirklich udn wahrhaftig entspricht oder dem, was du glaubst, was dir entsprechen sollte.

Nun zu den Strukturen des äußeren Systems:

Überall auf der Welt gibt es bestimmte Strukturen. Gesetze, kulturelle Werte, Systeme, die irgendwie wirken. Auf dem Land andere, als in der Stadt, in unterschiedlichen Ländern und auf anderen Kontinenten jeweils unterschiedliche Gepflogenheiten und „Normalitäten“. Egal wo wir uns befinden, wir sind immer auch natürlich verbunden mit dem, was um uns herum Form annimt.

Aber ganz unabhängig davon, ist die größte Grenze in unserem eigenen Kopf und noch mehr in unserem Unterbewusstsein. Das nämlich ist vollgestopft mit tausenderlei Vorstellungen und gefühlten Unmöglichkeiten, die wir im rein theoretischen Raum leicht vergessen. Die aber im Alltäglichen wirken.

Die wirkliche Grenze ist also unser eigenes, inneres System.

Wenn wir Angst haben, dass der oder die das und das von uns denkt, wenn wir das oder das machen würden, wenn wir Angst haben, dass uns dann niemand mehr mag oder wir irgendetwas verlieren könnten, vielleicht etwas aufgeben, an was wir hängen, dann schränkt uns diese Angst ein.

Und sie sagt uns deutlich: Wir wollen in Wirklichkeit das und das nicht aufgeben. Wir wollen also etwas ganz anderes.

Es ist von größter Bedeutung herauszufinden, was du (in deinem Innern) wirklich, wirklich willst.

Dann wirst du erkennen, wie sehr du selbst (und deine inneren Muster) dazu führen, dass du erlebst, was du erlebst.

Es sind tatsächlich nicht in erster Linie, die äußeren Bestimmungen, sondern gleichermaßen DEINE Reaktionen darauf und deine (unbewussten) inneren Muster.

Dennoch haben wir die Wahl.

Zumindest einige von uns.

In einigen Augenblicken.

Nämlich genau dann, wenn uns die Angst (als Muster-Beispiel), als Angst, bewusst wird. Dann nämlich hast du die Wahl, dir diese Angst anzuschauen!!!

Tatsächlich erscheint im gelebten Alltag auch das nur sehr selten wirklich als Wahl. Sehr oft passiert einfach, was passiert. Es läuft wie auf Schienen ab. Es erscheint zwar in manchen Fällen als innerer Dialog, aber auch der ist eigentlich ein vorprogramierter.

In der Regel läuft direkt – und von der Person völlig unbemerkt – irgendein Unterdrückungs- oder „Umdeutungsprogramm, was die Angst sofort wieder unsichtbar macht. So sehr fürchten wir uns vor der Angst. Bzw. so sehr gut funktioniert das Angst-System in uns und durch uns.

Manchmal sind wir auch einfach komplett gelähmt. Angesichts der Angst.

Tatsächlich befindet sich „hinter“ der Angst eine Tür.

Wenn du dich in die Mitte des unbequemen Gefühls wagst und du dort neutral anwesend bleiben und atmen kannst, dann gehst du bereits durch diese Tür.

Vielleicht kannst du selbst erkennen, dass die freien Gesaltungsmöglichkeiten der Person (des persönlichen Bewusstseins) äußerst gering sind.

Die Person ist das, was sozusagen „programmiert“ ist. Natürlich super komplex. Es ist unsere Alltagswirklichkeit.

Erst, wenn du die Strukturen des Persönlichen erkennen kannst, offenbart sich auch das, was über diese Linien und Raster hinausgeht. Das, was all das überhaupt belebt:

Dein Wesen. Dein originales Mensch-Sein.

Deine Urspünglichkeit. Formlos. Pures Potential. Grenzenlos.

Deine Suche nach der Kraft im Außen, nach dem, was dich unterstützen soll, was dich beschützen soll oder bestätigen soll, verhindert letztlich das Sehen der Kraft, die du bist.

Es ist eine neutrale Kraft. Weder „gut“ noch „schlecht“. Sie kann alles sein. Und momentan ist sie gefangen in uralten Glaubenssätzen und langen, lange Traditionen von Macht- und Ohnmachtserfahrungen sowie dem „Schuldprogramm“.

Das hören wir nicht gerne, weil es ein ungutes Gefühl erzeugt. Und wir haben Angst vor diesen unguten Gefühlen, sie scheinen uns zu lähmen. Tatsächlich aber lähmen sie lediglich die alten Strukturen.

Das ungute Gefühl zu erkennen, es zu sehen und zu fühlen, ist das selbe, wie der Mut, sich in die MITTE der Angst zu begeben.

In dem Augenblick, in dem du anerkennst, das hier vieles künstlich gegen die Kraft von Lebendigkeit läuft, ist das zwar schmerzhaft, andererseits kannst du von hier aus, neu schauen.

Wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, dann brauchst du keine Angst mehr davor zu haben, in den Brunnen zu fallen.

Dann kannst du nämlich damit beginnen zu schauen, was DU tun möchtest, um hier möglicherweise wieder heraus zu kommen.

Nun ist die Frage: Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen?

Ich würde sagen ja. Schon lange. Und gleichzeitig gibt es durchaus auch viele tolle Projekte und wahnsinnig tolle Menschen. Natürlich. Gleichzeitig gibt es jedoch auch sehr, sehr viele Strukturen, an die wir uns gewöhnt haben und auch solche, die wir gar nicht sehen – und auch nicht sehen wollen, – die spürbar gegen die urspürngliche, kreative Lebendikgeit gerichtet sind.

Jeder sieht natürlich individuell. Du siehst, was du siehst. Und das, was du siehst, gilt für dich.

Ich hatte von dem „Schuldprogramm“ gesprochen. Ein mächtiges Programm, das tief in uns wirkt.

Es gibt keine Schuld.

Und es gibt alles.

Licht und Dunkel.

Die Idee, das „Dunkle“ zu eliminieren und nur noch „Licht“ zu haben, entstammt deiner Angst vor dem sogenannten „Dunklen“. Auch das ist ein uraltes Programm, das seit Jahrhunderten wirkt und IN UNS SELBST Trennung erzeugt. Es trennt uns von „alles, was ist“:

Bloß nicht hinschauen zu dem „Bösen“. Lass es uns leugnen, überall. Auch in uns selbst. Vielleicht verschwindet es dann. Oder lass uns selbst ganz brav und artig sein, dann werden wir vielleicht gerettet.

Was ist „brav“? Das Spiel des „Erfolgreich-Seins“ mitzuspielen? Gute Noten in der Schule? Nicht zu laut zu sein, aber auch nicht zu leise?

Wenn du in deine Schöpferkraft kommen möchtest, musst du anerkennen, was ist. Alles. Die ganze Vielfalt. Nicht nur theoretisch, sondern lebendig. Das heißt, dass deine Augen auf sind. Daher auch das Wort „Erwachen“ oder „Aufwachen“.

Du schließt nichts aus.

Auch nicht deine eigene Größe.

Aber nicht als Konzept. Nicht als etwas, was die Person glaubt und an was sie sich dann halten kann.

Auf der Frequenz von freien Lebendigkeit, kann man sich an nichts halten, außer an diesen gegenwärtigen Augenblick.

Die Gegenwärtigkeit ist die Tür zu dem, was du ursprünglich BIST.

Auch das hast du (vielleicht) schon tausendfach gehört. Aber mit welchen Ohren? Mit den Ohren der Person, die versucht das Konzept der Gegenwärtigkeit in ihre Linien und Muster zu integrieren? Oder kannst du es fühlen? Kannst du sehen, dass du mit diesem Feld schwingst? Dass du dieses Feld bist?

Es geht also darum, was du JETZT (in der vibrierenden Lebendigkeit – nicht in dem gedachten Augenblick) tatsächlich tust oder nicht tust.

Was zieht dich an?

Was nimmt durch dich, mit der natürlichen Freude, Form an?

DA liegt deine Schöpferkraft!

Und zwar DEINE!

Nicht die der anderen. Für dich geht es nicht darum, was die anderen tun oder tun sollten oder nicht tun auch nicht darum, was du theoretisch nicht tun kannst.

Es geht um nichts weniger, als darum, zu fühlen, was du wirklich, wirklich willst, was dir Freude bereitet, was dir entspricht. 

Was aus dir heraus entspringt!!!

Eine Sonnenblume beispielsweise, ist nur daran interessiert, eine Sonnenblume zu sein.

Keine Sonnenblume der Welt möchte lieber eine Rose oder ein Rosenkohl sein. Und die Sonnenblume ist immer eine Sonnenblume. Egal in welchem Garten sie steht. Egal, ob es hagelt oder ob sie jemand abpflückt und in die Vase stellt.

Nur die Persönlichkeit des Menschens würde hier ein Urteil fällen. Die Persönlichkeit hat alle möglichen Ideen. Die Lebendigkeit selbst fühlt jedoch. Sie fühlt das gesamte Feld. Das ist etwas total anderes.

Die Lebendigkeit selbst ist wie der Rosenkohl und die Rose einfach das, was sie ist.

Es ist das Personenbewusstsein, dass Angst hat und ein „aber“ einwirft.

Es ist auch die Person, die sich Dinge wünscht, die dein Herz gar nicht braucht.

Es ist die Person, die alles, was sie nicht kennt, Scheiße findet.

Es ist die Person, die Angst hat, was die anderen sagen.

Das Bewusstsein in dir, die vibrierende, lebendige Kraft, hat all diese Konstrukte nicht. Auf dieser Frequenz passiert ein natürliches Antworten auf den Moment – und zwar nicht notwendigerweise auf den beschränkten Bahnen der Person. Es ist pure Offenheit. Und dennoch ein organisches Verbunden-Sein mit allem, was ist. Frei und durchaus sehr kreativ.

Das einzige, was wirklich zählt und was überhaupt existiert, ist dieser aktuelle Augenblick der Gegenwärtigkeit.

Nur HIER existiert die Möglichkeit wirklich schöpferisch zu sein.

Egal in welchem äußeren System!!!

Das ist also die Antwort auf die Frage im Titel:

Du kannst, wenn du mit deinem Wesen schwingst, genau das sein, was du sein kannst („die Sonnenblume“). Und du kannst im Zusammenspiel mit allem was ist, einen Ausdruck finden.

Auch HEUTE.

Immer jetzt.

Noch etwas:

Schöpferisches SEIN steckt an. Natürlich. Von selbst. Es will nichts vom anderen. Es sieht das Gegenüber. Fühlt das Gegenüber. Ist in Verbindung mit dem „Hellen“ und „Dunklen“ – ohne Wertung. Aber klar sehend.

Das ist etwas völlig anderes, als jemand anderen überzeugen zu wollen von was auch immer. Kannst du das fühlen?

Es ist auch etwas völlig anderes, als Desinteresse. Kannst du das fühlen?

Dann hast du einen Geschmack von dem, was du deinem Wesen nach BIST – im Unterschied zu den programmierten Schienen, auf denen das Personbewusstsein die urspüngliche Kraft in künstliche Bahnen lenkt.

Mehr Infos über mich und meine Arbeit findest du hier: http://www.teck-yoga.de/

Und auf meinem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCBQ229AKISa2jSZ6ClKoldw

Hier findest du ein Video speziell zum Thema oben:

Für Treffen von Angsicht zu Angsicht findest du mich in Kirchheim unter Teck nähe Stuttgart.

Wenn möglich biete ich 1-2 Mal im Jahr Retreats an. Dieses Jahr in Östereich und Deutschland. Die Termine dafür findest du hier: http://www.teck-yoga.de/yoga_STILLE_RETREAT.html

Hier geht es zu meiner Community: https://elopage.com/s/Yogalini/wohnzimmer-yoga-community


Trauma und schlechte Gefühle

Wie kann es sein, dass wir Schöpfer*in unserer Realität sein sollen, während wir uns gleichzeitig immer wieder so gefangen fühlen, in scheinbar zufälligen Situationen, die wir ziemlich sicher nicht so kreieren würden?

Wie kann es sein, dass wie Schöpfer*in unserer Realität sein sollen, während es offensichtlich die unterschiedlichsten (Macht-)Strukturen gibt, mit denen wir ja ganz bestimmte Richtungen gelegt werden?

Ich möchte dir ein Beispiel für eine ganz alltägliche Situation geben. Einmal in der Form, wie es „gewöhnlich“ abläuft und danach, wo die Tür für LEBENDIGKEIT ist.

Stell die folgende Situation vor:

Du sitzt mit deinen Kindern (oder Freunden, Verwandten) zusammen an einem Tisch und plötzlich geht es hoch her. Irgendjemand vertritt irgendeine Meinung, der du keinesfalls zustimmen kannst oder verhält sich offensichtlich respektlos. Irgend so etwas in der Art.

Gewöhnlich laufen direkt (wie angeschaltet) von allen Beteiligten, die jeweils persönlichen Muster ab. Je nach Konditionierung und Persönlichkeit, versuchen wir zu vermitteln, weil wir diese Situation als „ungut“ wahrnehmen. Oder wir verteidigen eine bestimmte Meinung oder Person, weil wir glauben, diese hätte es besonders nötig. Je nachdem, wie die Situation ausgeht, fühlen wir uns am Ende entweder persönlich missverstanden und vielleicht sogar verletzt, rätseln dann meistens noch eine ganze Weile an unserem eigenen Verhalten herum oder vielleicht fühlen wir uns sogar als diejenige, die die Situation gut gemeistert hat und alles mehr oder weniger in die „richtigen“ Bahnen gelenkt hat.

In beiden Fällen sind wir (und alle anderen) zu 99% den eigenen Programmen ausgeliefert. Wir haben unsere persönlichen Toleranzgrenzen, unsere eigenen wunden Punkte und unsere Standpunkte (Meinungen, Richtungen, Tendenzen). Wir haben eine Vorstellung von „liebevoll“, „gerecht“ und „ungerecht“, „respektvoll“, „stark“, „schwach“ und so weiter.

Meistens glauben wir von uns selbst dennoch „fehlerhaft“ zu sein und somit arbeiten wir beständig an uns selbst. Wir sind also alleine dadurch schon ziemlich beschäftigt. Selbst wenn wir an diesem Tag alles andere (persönlicher Job, Haushalt, Termine, etc.) mal weglassen.

In der gerade beschriebenen Situation gibt es kaum Kreativität und auch kaum Schöpferpotential. Wir könnten zwar darüber nachdenken, wie wir selbst (oder jemand anderes) THEORETISCH anders hätte handeln können. Das ist jedoch lediglich ein Gedankenspiel – eine weitere „Ablenkung“ und „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ für die Person.

In Wirklichkeit war es einfach wie es war.

Und es hätte auch nicht wirklich anders sein können. Denn jede Person hatte genau zu diesem Zeitpunkt genau die Muße, die sie hatte, genau das Energielevel, das sie hatte, genau das Maß an Geduld, was da war und genau die Meinung, die gerade Form annahm.

Natürlich können wir versuchen, unsere eigenen Programme und Muster ein bisschen zu „tunen“, aufzubessern, zu heilen und so weiter. Das passiert ja auch. Dennoch bleibt es dabei. Die Kreativität und vorallem die echte, spürbare, berührbare Lebendigkeit, ist – selbst wenn es Zuhause laut und wild wird – so lange eingeschränkt, wie wir uns verstehen, als diese gelernten und immer wieder neu etablierten Muster der Persönlichkeit.

Aber JA. Es gibt die Möglichkeit, die gleiche Situation aus einer anderen Frequenz heraus zu erleben. Real zu erleben.

Du bist dann immer noch du und im Grunde laufen auch noch alle Programme wie gewohnt ab: Der „Gerechtigkeitssinn“ oder der „innere Kritiker“ und dennoch ist etwas anders.

Du bist verbunden mit dem Lebensfeld selbst!

Mit der Lebendigkeit, die in allen Programmen schwingt. Selbst in den selbstsabotierenden Programmen.

HIER ist der Anfang von Kreativität und Schöpferkraft.

Denn HIER bist du verbunden mit dem, was du original BIST!

Dein Antworten auf die Situation passiert dann nicht getrennt aus deiner persönlichen Meinung heraus, obgleich diese durchaus sichtbar sein kann.

Dein Antworten passiert aus der VERBINDUNG mit allem, was gerade anwesend ist.

Direkt, unmittelbar und ohne nachdenken zu müssen (denn das macht die Person aus ihren persönlichen Mustern heraus), siehst und fühlst du (dein originales Feld) die Vielheit und Gleichzeitigkeit von allem, was ist: Deine Tendenzen, deine Gefühle, dein Zögern, dein Drängen und auch das der anderen Beteiligten. Du fühlst ihre Wut, ihre Angst, ihre Liebe, ihr Bemühen, ihr Kämpfen und bist mit all dem verbunden.

Es passiert ein natürliches Mitgefühl.

Nichts, an was sich die Person erinnern müsste.

Es passiert natürlich.

Aus der Verbundenheit mit dem lebendigen Feld.

Nicht theoretisch, sondern fühlbar.

Aus dieser Verbundenheit passiert natürliches schöpferisch SEIN.

Es ist nur ein „Switsch“ in der eigenen Frequenz, aber es verändert alles. Dein Erleben und potentiell auch das Erleben aller, die am Tisch sitzen. Ich selbst habe das schon wirklich oft erlebt. Es berührt alle, es ist so machtvoll und so erfüllend. Aus dem Nichts tauchen Sichtweise oder Lösungsmöglichkeiten auf, die ganz tief berühren und nicht trennend wirken.

Ich weiß, dass das vom Alltagserleben vieler weit entfernt ist.

Immer scheinen die Strukturen, der Druck und die Zeit gegen diese Frequnez zu laufen. Das Hamsterrad oder die „spirituelle Persönlichkeit“ ist gewöhnlich so viel naheliegender, als der offene Raum der Gegenwärtigkeit.

Gefühlte Gegenwärtigkeit ist der Schlüssel.

Wenn es nicht in dir ruft, diese „Frequenz“ zu erforschen, dann ist das natürlich genauso gut. Es ist, wie es ist.

Aber wenn es dich ruft, dann folge diesem Ruf und exprimentiere wie ein Kind es tun würde. Spielerisch. Ohne zu werten. Ohne aufzugeben. Folge der Freude.

Von welchem „Ort“ aus kannst du diese Situation jetzt wahrnehmen und erleben? Von welcher Frequnez aus? IN dir? Gibt es da tatsächlich nur den Wechsel im Kopf, zwischen zwei gegensätzlichen Gedanken oder gibt es da noch mehr?

Kennst du den Moment, wo du in die Weite schaust? Quasi durch alles hindurch, aber du siehst es doch? Wenn du in diesem Momenten anwesend bleibst, also nicht wegfliegst, sondern verbunden mit dir und allem, was auch noch Form annimmt, wie ist es dann?

Wenn du möchtest, kannst du gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Ich biete „Gespräche in Bewegung“ an, bei denen wir uns diesen verschiedenen Bewusstseinsfrequenzen im Erleben nähern.

Du findest mich in Kirchheim unter Teck oder online über Zoom und Skype. Gerne kannst du mir auch eine Mail schreiben: verena@yogalini.de

Außerdem gibt es ein paar Videos auf meinem Youtube-Kanal:

In meinem Heil.Impuls Lunge findest zu zusätzlich viele Übungen und Impulse, um mit negativen Gefühlen zu arbeiten.

Es ist von entscheidender Bedeutung, ob du Gefühle ablehnst, weil sie unbequem sind oder ob du sie neutral wahrnehmen kannst, während sie intensiv und unbequem sind.

Wenn du sie anschauen und fühlen lernst, ohne sie voll und ganz persönlich zu nehmen, dann bleibst du verbunden mit der kreativen Kraft deines originalen Seins. Sobald du dich jedoch ausschließlich als deine Persönlichkeit verstehst und wahrnimmst, steckst du komplett im „Gefängnis“ der Muster und Programme fest. Hier kannst du dich natürlich austoben, denn deine Persönlichkeit ist ein komplexes Gebilde mit vielen Unterbereichen und einem gigantischen Unbewussten. Aber du kommst nicht mit dem gigantischen Pontential an echter Lebendigkeit in Kontakt. Dies bleibt zwar dein Ursprung (du kannst es nicht nicht sein), aber dennoch schläft es. So lange, bis du darin aufwachst. Du kannst darin aufwachen, wenn du bereit bist, für einen Augenblick nicht diese Person zu sein, sondern offener, lebendiger Raum, der alles miteinander verbindet. Dieser Raum ist real erfahrbar, er ist jedoch niemals so, wie sich die Person diesen Raum vorstellen würde. Es ist nur eine Änderung der Frequenz. So wie du leicht die Frequenz des Radiosenders ändern kannst – und schon kommt eine komplett andere Musik aus dem Gerät.

Es ist der „Switsch“ zwischen dem Erleben in linearer Zeit (Personenbewusstsein) und der Gegenwärtigkeit (pure Lebendigkeit)

Hier geht es zum Heil.Impuls:

https://elopage.com/s/Yogalini/heil-impuls-negative-gefuehle-lunge