Diese Reise wird anders…

So wie es immer schon anders war.

Jedoch haben wir die Gewohnheit zuerst nach dem zu suchen, was irgendwie „bekannt“ und „einordbar“ erscheint und schwups sind wir auch schon mitten drin in unseren eigenen, altbekannten Macht-, Ohnmachts- und Wertestrukturen.

Und dennoch wird diese Reise anders.

So wie es immer schon anders war.

Nach Runde 365 sehen wir zumindest ein bisschen weiter als nach Runde 364 – oder 280 oder welcher auch immer.

Ich persönlich hatte 2019 schon ein krasses Jahr (von welchem 2018 eigentlich der Auftakt war). Letztes Jahr um diese Zeit habe ich mir dann wirklich eine Zeit des Rückzugs gegönnt und zum ersten Mal mit den sogenannten Rauhnächte (oder Rau- oder auch Rauchnächten) gearbeitet. Ich hatte einige Inspirationen, hab mich aber insbesondere leiten lassen von meiner eigenen Berührbarkeit. Ich hab mich aufgemacht in meine Dunkelheit. Was schmerzt noch und darf so lange brauchen wie es will, bis es heil wird?

Was ruft in mir? Wo zieht es mich hin (und darf so lange brauchen, wie es braucht, bis es Form annimmt)?

Ich habe viel in der Dunkelheit gesessen. Ich habe viel geschlafen. Ich habe viel geträumt. Ich habe Yoga gemacht und bin wieder dagesessen. Ich habe mir ein persönliches Rauhnachtsbuch gestaltet während dieser Prozesse. Dieses Buch hat mich das gesamte Jahr 2020 über begleitet und ich habe mehr und mehr verstanden. Mich verstanden. Meine Wünsche verstanden, meine Fragen, meine Sehnsucht und meine wunden Punkte. So werde ich auch euch anleiten (in meiner Rauhnachts-Begleitung) so ein Buch zu gestalten.

Und ich werde euch mit ganz tiefen Meditationen und Texten inspirieren und berühren.

Die Reise ist natürlich nicht zuende.

Wie könnte sie?

Ich bin HIER!

Alles ist immer in Bewegung.

Dieses Jahr habe ich mit dem Lockdown im November (ich konnte ja seit November bereits nicht mehr live unterrichten) begonnen, eine Begleitung zu den Rauhnächten FÜR EUCH zu kreieren. Angefangen hatte alles mit einem Text, der mich auf einem meiner unzähligen Spaziergänge, plötzlich wieder mitten in meine eigenen Prozesse katapultiert hatte…

So begann das Thema der ersten Rauhnacht. Aktuell bin ich bei der 10. Rauhnacht angekommen.

In meiner Rauhnachtsbegleitung geht es nicht in erster Linie darum, 12 Wünsche für die kommenden 12 Monate zu weben. Ich beginne mit einem gründlichen Loslassprozess. Ganze 4 Impulse lang, geht es immer wieder darum, VOR-Stellungen zu öffnen.

Was passiert, wenn alte VORstellungen aufgehen und sich wandeln?

Erst NACH dieser Vorbereitung geht es in die Phase des kreativen Schöpfens – was uns für die nächsten 7 Nächte erhalten bleibt.

Ich gehe langsam.

Ich lasse auch die Idee irgendwelcher besonderen Zeiten los.

Es ist völlig egal, ob du in der Nacht vom 21. auf den 22.12. oder am 25.01. bereit bist, zu sehen, was für dich sichtbar wird. Alles hat einen eigenen Rhythmus – und gleichzeitig sind wir natürlich auch eingebunden in Rhythmen.

Die Energie des Winters schwingt spürbar anders, als die des Frühlings oder Sommers (zum Beispiel). Es ist immer beides. Dein ureigenes Form-Annehmen und die Frequenz, die in uns allen gleichermaßen lebendig ist. Deine eigene Situation und das Zusammenspiel des größeren Spiels.

Meine Rauhnachtsbegleitung ist so angelegt, dass du sie zeitlich unabhängig und in deinem ureigenen Tempo individuell nutzen kannst. Auch bis in den Februar hinein. Da die meisten Inhalte zum download bereit stehen, auch im kommenden Jahr wieder.

Für jede Nacht gibt es einen Impuls. Also 12 Aspekte. Du findest immer einen Text (1-5 Seiten) und eine Meditation und/oder eine Aufgabe, plus zusätzliche Impulse für dich. Auch leichte einfache Körperarbeit (Yoga) wird in drei Aspekten dabei sein. Es wird um die Chakren gehen, um das Form-Annehmen und unser urspüngliches Sein.

Wenn es dich interessiert schau gerne hier: https://elopage.com/s/Yogalini/raunaechte-begleitung-in-zeiten-des-uebergangs

Falls du Fragen hast, melde dich gerne per Mail bei mir.

verena@yogalini.de

Herzensgrüße, Verena

Raunächte – Übergangszeit

Vermutlich treffe ich dich irgendwo zwischen gemütlichem Rückzug zu Hause, Innenkehr, sowie innerer Angespanntheit. Das ist ja auch nichts Neues in der Zeit vor Weihnachten und der Zeit zwischen den Jahren.

Und dennoch ist es in diesem Jahr besonders offensichtlich. Denn dieses Jahr verlief kollektiv irgendwie deutlich anders als die Jahre zuvor.

Gleichzeitig haben wir natürlich immer auch unsere eigenen, höchst individuellen Rhythmen. Vielleicht hatten wir (ganz persönlich) eher in einem der Jahre zuvor so ein richtig bewusst erlebtes „intensives“ Jahr?

Immer wieder läd uns jedoch gerade die dunkle Zeit im Dezember und Januar auf ganz besondere Weise dazu ein, innerlich „Auszumisten“ und uns neu Auszurichten… Individuell passiert das natürlich auch im November oder im März 🙂

Und dennoch: Traditionell gibt es eine Zeit zwischen den Jahren, in denen die „Zeit“ anders tickt. Wir arbeiten nicht, treffen die Familie und sind meist ziemlich emotional und berührbar. Gleichzeitig ist es draußen lange und schnell dunkel. Und in dieser Dunkelheit leuchten überall kleine Lichter: Sterne, Kerzen, Laternen, Weihnachtsbäume,.

Wir wissen nicht genau wie sich die inneren und äußeren Strukturen in der kommenden Zeit verändern werden. Aber wir sehen deutlich, dass das Leben danach ruft – nach genauem Hinsehen und Neujustierung. Für jede und jeden von uns wird auf seine/ihre ganz persönliche Weise deutlich, was wir gerne NICHT ändern wollen, was uns WIRKLICH etwas bedeutet und was eigentlich schon lange überholt ist – und dennoch vielleicht nicht ganz so einfach neu zu gestalten ist.

Das sehen wir in der Politik, in gesellschaftlichen, strukturellen und wirtschaftlichen Systemen, aber natürlich auch ganz und gar privat:

Wie mag ich sein, mit diesen „Bauchschmerzen“, wenn sie auftauchen?

Wie mag ich sein, mit diesem Ruf, wenn ich ihn körperlich spüre?

Spüre ich überhaupt, was in mir pulsiert oder sind meine Gefühle und Gedanken nicht lediglich gelernte, programmierte, sozialisierte? Und: möchte ich dieser Frage überhaupt auf den Grund gehen? Möchte ich da hinschauen?

Ich habe mich letztes Jahr ganz persönlich (für mich alleine) auf eine innere Reise während der Raunächte eingelassen. Diese Reise hat mich sehr berührt und ich kann heute sehen, wie subtil das damals Geschöpfte in diesem Jahr für mich Form angenommen hat.

In den letzten Wochen habe ich diesen roten Faden wieder aufgenommen, habe mich von meiner eigenen Reise inspirieren lassen und aus meiner Berührtheit und meinem Herzen etwas ganz wundervolles für euch kreiert:

Ein HOME-Retreat!

Angelehnt an die 12 Rauhnächte habe ich 12 Impulse geschöpft, die dir ermöglichen – mitten in deinem Alltag – ganz tief und innerlich mit dir zu sein.

Dabei ist es egal, ob du stark eingebunden bist in ein Familienleben oder ob du deine Zeit recht frei gestalten kannst. Denn du musst nicht notwendig 12 Abende/Nächte hintereinander reisen. Du kannst dir für jeden – oder für einige – Impulse auch länger Zeit nehmen. Alle Inhalte stehen zum Download bereit, so dass du sogar auch noch im nächsten Jahr damit arbeiten kannst.

In diesem Home-Retreat geht es nicht um Asanas (Körperarbeit im Yoga), sondern um innere Bewusstseinsprozesse.

Anders als bei vielen Raunachtsritualen leite ich es NICHT so an, dass du für jeden der kommenden Monate einen Wunsch schöpfst. Ich beginne mit einer längeren Loslass- und Reinigungsphase. 4 Impulse lange. Erst danach geht es in das innere Schöpfen und wieder ent-decken unserer Phantasie.

Neben Impuls-Texten gibt es für jede Nacht (für jeden Aspekt) eine Meditation und/oder eine Aufgabe, sowie zusätzliche Impulse für deinen Alltag.

12 Raunächte stehen traditionell für die 12 Monate und die 12 Aspekte, die uns Menschen formen (wir kennen sie z.B. als 12 die Sternzeichen-Qualitäten).

12 Monate lange braucht die Erde, bis sie eine Umdrehung um die Sonne geschafft hat.

Die Sonne steht für das SELBST. Die Erde ist das forwährende Form-annehmen der Menschlichkeit in der Scheinbarkeit der Zeit.

Wir können auch 12 Qualitäten (Chakren) ausmachen, die unser Sein formen. 7 dieser Qualitäten verorten wir „im“ physischen Körper und damit in der physischen Form.

Auch diese Aspekte werden in meiner Raunachtsbegleitung berührt und damit – individuell verschieden erlebbar – ins Bewusstsein geholt.

Falles es dich interessiert, du weitere Fragen zu diesem Home-Retreat hast oder unsicher bist, ob es etwas für dich ist, dann melde dich gerne bei mir unter: verena@yogalini.de

Mehr Infos sowie die Anmeldung findest du hier: https://elopage.com/s/Yogalini/raunaechte-begleitung-in-zeiten-des-uebergangs

Wo auch immer du SELBST gerade stehst und dich bewegst, was auch immer gerade in dir und durch dich Form annehmen möchte – egal in welchem Tempo und Rhythmus, ich freue mich, dass wir uns für diesen einen Moment – in dem du das hier liest – gefunden haben 🙂

…und sende von Herzen liebe Grüße in dein Wohnzimmer und deine inneren Räume hinein!

Ich würde mich freuen, wenn wir uns im kommenden Jahr wieder irgendwo LIVE sehen. Falls nicht in Kirchheim/Teck im YogaLoft dann vielleicht in einem meiner Retreats (eine Woche im Sommer, in Kärnten, im Soami-Retreat-Resort oder 4 Tage Stille-Retreat im Herbst, im Sonnentor im Allgäu).

Mehr Infos findest du auf meiner Website: http://www.teck-yoga.de/index.html

Verena <3


Eine besondere Zeit – die „Unzeit“ zwischen dem 21.12. und dem 06.01.

Dieses Jahr ist es der 22.12. – der kürzeste, d.h. der „dunkelste“ Tag des Jahres.

Der Nullpunkt.

Der Moment, nach dem vollständigen Ausatmen, bevor der neue Einatem anfängt.

Der Moment, wo die Sonne still steht, bevor sie sich wieder auf den Weg zurück in den Norden macht.

Ab heute beginnt der astronomische Winter.

Das Tor zu den Rauhnächten öffnet sich.

Die „Unzeit“ – das Alte ist vollbracht und das Neue noch nicht sichtbar.

Jeder und jede von uns hat ihre eigenen Rituale, ihre eigenen Themen, Termine, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. Aber in diesen kommenden Tagen – egal an welchem genau – unterstützen uns sogar die „äußeren Strukturen“ darin, aus dem gewohnten Trott auszutreten und NEU zu schauen:

Der gewohnte Arbeitsalltag wird unterbrochen, es sind „Feiertage“, es ist eine „außer-gewöhnliche“ Zeit, der Trubel von Kaufen und Besorgen müssen und können steht spätestens ab dem 24.12. mittags still – und bleibt es bist zum 27.12. Dann folgt die Zeit zwischen den Jahren. Das Weihnachtsfest liegt hinter uns und vor uns ein paar Tage, in denen von außen nichts gefordert wird – zumindest nichts alltägliches.

Die Kälte und die Dunkelheit treibt uns – auch nach ausgedehnten Spaziergängen – wieder in unser Zuhause zurück. Sie läd uns ein, die Qualität des Tuns (die Sonnenkraft) zurückzunehmen und die andere Seite, die stille, intuitive, spürende, lauschende, träumende, sanfte, zarte, berührbare, mystische, verrückte, tiefe, dunkle, ehrliche,… einzuladen und zu ehren.

Alles Neue wird aus der Dunkelheit des Nicht-Wissens geboren.

Es gibt wunderschöne Rauhnachtsrituale…

Dabei sind es gar nicht unbedingt die Rituale selbst, als vielmehr die Kraft und Qualität des Zaubers, der spürbar wird, wenn wir auf diese ganz besondere Art und Weise mit uns in Kontakt sind – nämlich von Innen heraus. Wenn sich der Blick verändert und wir nicht mehr auf die Dinge schauen, sondern durch sie hindurch. Wenn die Form egal wird und die Lebendigkeit in allem anfängt spürbar zu vibrieren. Wenn wir innerlich berührt sind von der Einfachheit und Vollkommenheit des Lebens selbst.

Sehr gerne möchte ich dich einladen, diese Tage für dich bewusst schön zu gestalten.

Was kannst du angesichts DIESER Situation (egal welcher) hier tun?

Wie wäre es, wenn du für einen Augenblick (egal wer sonst noch gerade anwesend ist), mehr im fühlenden Atmen bleibst, als in irgendeiner Idee über diese Situation oder wie du sie heilsamer oder friedlicher oder effizienter nutzen könntest?

Wie wäre es, wenn du für einen Augenblick, nicht mal im fühlenden Atem bleibst, sondern eigentlich auch ihn direkt wieder loslässt?

Du kannst ihn als Tor nutzen, um durch dieses „Alltags-Ich-bin-Ich-hätte-gerne-Ich-will-nicht-Bewusstsein“ sozusagen „durchzusinken“ in das, was gleichzeitig auch da ist.

Das, was keinen Namen hat.

Auf dem weglosen Weg dahin, wo du immer schon bist, begegnet uns die ganze Fülle, nach der wir immer schon gesucht haben und wir fangen an mit dem zu spielen, was uns wirklich, wirklich, wirklich Freude bereitet! Endlich!

Egal, was die anderen sagen.

Egal, ob es in irgendein spirituelles oder weiß der Geier was für ein Konzept hineinpasst oder nicht.

Egal, was der „innere Kritiker“ dazu sagt oder die „weise, innere Stimme“.

Wir tun es einfach.

Wir leben einfach.

Müde, wach, berührt, kraftvoll, zart, erstaunt,…

Auch ich werde mich in den kommenden Tag zurückziehen. Den Tag genießen, ohne einen Plan zu haben, mit den Kinder spielen, auf dem Sofa sitzen und einfach aus dem Fenster schauen und schauen und schauen. Einfach so.

Ich werde mir Zeit nehmen, mich einzuölen und meinen Körper zu nähren. Und natürlich werde ich auch Yoga machen.

Insbesondere aber werde ich mir viel Zeit nehmen, bevor ich aufstehe und bevor ich einschlafe, in mich hineinzuhorchen. Noch im Bett liegend. Diesen Übergang genießend. Das mache ich eigentlich während des gesamten Jahres, aber in dieser Zeit mache ich das NOCH mehr:

Während der sich langsam bewegenden Gedanken und Bilder, gleichzeitig tiefer zu „schmecken“.

Das ist so ein Genuss.

Und du brauchst niemanden dazu.

Und es ist völlig gleich, WAS auftaucht.

Das „Schmecken“ an sich….

Und: Ich habe tatsächlich vor mit meiner ganze Familie (nicht nur mit meinen Kindern, sondern auch mit meiner Mutter und meinem Bruder und meinem Patenkind,…) ein ganz besonderes Silvester-Feuer-Ritual zu machen.

Sie wissen noch nichts davon… 😉

Einen zauberhaften Übergang wünsche ich euch!

Und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen und Hören, online oder auf der Matte hier in Kirchheim <3

Von Herzen

Verena